Weniger Armee-Einsätze bei Sportanlässen

  • Mittwoch, 21. August 2013, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 21. August 2013, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Angehörige der Armee präparieren am «Hundschopf» am Lauberhorn in Wengen die Piste. Nun ist aber Schluss mit Pistenstampfen. So will es der Bundesrat.

    Weniger Armee-Einsätze bei Sportanlässen

    Bisher konnten Organisatoren von Anlässen wie etwa dem Turnfest oder dem Schwing- und Älplerfest auf die grosszügige Unterstützung der Armee zählen, manchmal sogar gratis. Nun hat der Bundesrat entschieden, dass sich die Armee künftig mehr auf ihre Kernaufgaben konzentrieren muss.

    Rafael von Matt

  • Bis zu CHF 2.80 will der Bundesrat in den nächsten Jahren mehr verlangen können, portioniert in mehrere Schritte.

    Dicke Luft um den Zigarettenpreis

    Eine Schachtel Zigaretten könnte in der Schweiz bald bis zu elf Franken kosten. Der Bundesrat will sich die Kompetenz geben lassen, diesen Preisaufschlag vorzunehmen. Das könnte dazu führen, dass Zigaretten künftig vermehrt im Ausland eingekauft werden, gesteht die Landesregierung ein.

    Philipp Burkhardt

  • Ägyptische Armee-Soldaten kontrollieren einen Checkpoint während der Ausgangssperre in einer Strasse nach Kairo am 20. August 2013.

    Bevölkerung unterstützt ägyptisches Militärregime nach wie vor

    Das neue Regime in Ägypten führt einen Feldzug gegen die islamistische Bewegung. Hunderte Muslimbrüder wurden getötet oder verhaftet. Der Westen protestiert, erwägt Sanktionen. Doch in Ägypten selbst hat das neue Regime über Kairo hinaus grossen Rückhalt.

    Philipp Scholkmann

  • Ein Mitarbeiter in Schutzkleidung arbeitet rund um Tanks mit radioaktivem Wasser am AKW Fukushima am 12. Juni 2013. Über 300 000 Liter radioaktives Wasser sind ausgeflossen und versickern in Boden.

    Probleme im AKW Fukushima ernster als angenommen

    Die japanische Atomaufsichtsbehörde beurteilt das neue Leck als «ernsten Störfall». Innert 24 Stunden haben die Behörden die Gefahrenstufe angehoben, von Stufe eins auf Stufe drei. Wie schlimm ist die Verstrahlung?Gespräch mit Nuklear-Experte Stephan Kurth.

    Ivana Pribakovic

  • Informationsveranstaltung der GSoA «Ja zur Abschaffung der Wehrpflicht» am 30. Juli 2013 in Bern.

    GSoA - Verlierer oder Sieger?

    Am 22. September kann das Stimmvolk entscheiden, ob die Wehrplicht in der Schweiz abgeschafft werden soll. Seit über 30 Jahren rüttelt die GSoA an der Armee und allem Militärischen. Eigentlich ist die Geschichte der GSoA geprägt von Misserfolgen, doch das ist nur ein Teil der Wahrheit.

    Ein Rückblick.

    Dominik Meier

  • Viel zu viele verdienen am florierenden Cannabis-Anbau. Auch Polizisten. Auch Politiker. Symbolbild.

    Bergdorf als Drogenhochburg in Südalbanien

    In Lazarat, einem abgelegenen Bergdorf in Südalbanien, ernten die albanischen Bauern jedes Jahr sagenhafte 900 Tonnen Cannabis.

    Der Marktwert: viereinhalb Milliarden Euro! Dabei sind Cannabis-Plantagen auch in Albanien verboten, aber gegen das Bergdorf Lazarat kann auch die Polizei nichts ausrichten.

    Walter Müller

  • Markus Leitner, Schweizer Botschafter in Kairo

    Markus Leitner, Schweizer Botschafter in Kairo

    Markus Leitner hat seit seinem Amsamtritt vor zwei Monaten die Machtergreifung des Militärs vor Ort erlebt. Seither gibt es in Kairo Demonstrationen.

    Wenn dadurch Teile der Stadt lahmgelegt werden, übernachtet er mit dem Personal in der Botschaft, um sicherzustellen, dass der Betrieb aufrecht erhalten werden kann. «Es gibt einen Notvorrat, auf den wir zählen können.» Mit seiner Familie wohnt er im Zentrum der Stadt.

    Die Schweizer Botschaft befindet sich in der Nähe des Tahrir-Platzes, auf welchem 2011 die Bevölkerung gegen den ehemaligen Machthaber Mubarak demonstrierte. «Für den Notfall haben wir Essen und Schlafsäcke in der Botschaft», sagt Leitner im Gespräch mit Susanne Brunner.

    Susanne Brunner

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Karoline Arn