Wie die nukleare Gefahr bannen?

Am Atomgipfel in Washington ringen Staats- und Regierungs-Chefs um ein Abkommen zur Vernichtung von atomarem Material.

Weitere Themen:

Im Kongo wurden acht IKRK-Mitarbeiter entführt, einer von ihnen ist ein Schweizer.

In Kirgistan stellt die Übergangsregierung dem geflohenen Präsidenten Bakijew ein Ultimatum.

Beiträge

  • Die Gefahren von Nuklearmaterial

    Die Angst vor Terroristen und Potentaten prägt die Verhandlungen um ein neues internationales Abkommen in Washington. Ziel ist, zu verhindern, dass atomwaffenfähiges Material die staatlichen Kontrollen verlässt und in die Hände von Potentaten und Terroristen fällt.

    Was braucht es, um diese nukleare Gefahr zu bannen? Das fragen sich die Staats- und Regierungs-Chefs aus 47 Ländern an Barack Obamas Atomgipfel.

    Fredy Gsteiger

  • Schweizer IKRK-Mitarbeiter im Kongo entführt

    Wieder wurde ein Schweizer bei einem Einsatz fürs IKRK entführt, diesmal im Kongo. Bereits am vergangenen Donnerstag kam der Mitarbeiter des Roten Kreuzes zusammen mit sieben kongolesischen IKRK-Angestellten in die Gewalt von Mai-Mai-Milizen.

    Ruedi Küng

  • Emmi wird immer grösser

    Der führende Schweizer Milchverarbeiter Emmi kauft Fromalp, ein Unternehmen, das vor allem Raclettekäse und Fondue herstellt und einen Grossteil davon exportiert. Für die Kunden in der Schweiz dürfte sich wenig ändern. Emmi aber wird mit dieser Übernahme im Auslandgeschäft deutlich zulegen.

    Klaus Bonanomi

  • Über den Sinn von Ausland-Einsätzen

    Der sicherheitspolitische Bericht, den der Bundesrat diese Woche präsentieren will, hat schon im Vorfeld für kontroverse Diskussionen zum Thema Ausland-Einsätze gesorgt.

    Das EDA möchte die Auslandeinsätze der Schweizer Armee gerne ausbauen, aber Verteidigungsminister Maurer steht auf der Bremse, er möchte es den Status Quo behalten.

    Inwiefern wäre ein Ausbau von Auslandeinsätzen möglich und sinnvoll?

    Elmar Plozza

  • Unsichere Lage in Kirgistan

    Die Lage in der zentralasiatischen Republik Kirgistan ist nach dem gewaltsamen Regierungs-Umsturz nicht gefestigt. Die neue Führung hat dem geflohenen Präsidenten Bakijew ein Ultimatum gestellt; ers oll sich den Behörden stellen, um neuerliche Unruhen zu verhindern.

    Peter Gysling

  • Endlager müssen Eiszeiten überdauern

    Radioaktiver Abfall aus Atomkraftwerken strahlt lange: Ein Endlager muss ihn etwa eine Million Jahre lang vor der Umwelt abschirmen. Während dieser Zeit gehen wahrscheinlich 10 bis 15 Eiszeiten über die Schweiz.

    Wissenschaftler warnen nun, dass diese Eiszeiten dem geplanten Endlager hart zusetzen könnten.

    Die notwendige Risikoabklärung könnte den umstrittenen Standortentscheid beeinflussen.

    Thomas Häusler

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Franco Battel