«Wir müssen alles tun, um Schocks zu verhindern»

  • Freitag, 2. September 2016, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 2. September 2016, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Bundesrat Alain Berset spricht über Massnahmen gegen die steigenden Kosten im Gesundheitswesen am 2. September 2016 in Bern.

    «Wir müssen alles tun, um Schocks zu verhindern»

    Die Gesundheitskosten steigen erneut, die Krankenkassenprämien auch. Gesundheitsminister Alain Berset kündigte zusätzliche Gegenmassnahmen an, zum Beispiel bei den Medikamentenpreisen. Zudem will er die Gesundheitsmodelle von Deutschland und den Niederlanden prüfen.

    Weshalb es zusätzliche Massnahmen braucht, erklärt er im Gespräch.

    Monika Zumbrunn

  • Heuer landen bis zu 25 Prozent der Schweizer Kartoffeln in Schweinetrögen oder in Biogasanlagen, obwohl sie eigentlich problemlos von Menschen gegessen werden könnten.

    Schlechtes Schweizer Kartoffeljahr

    Das Schweizer Kartoffeljahr 2016 wird schlecht. Je nach Sorte und Region werden Ernteausfälle von 25 Prozent und mehr erwartet. Doch das ist nicht das einzige Problem der Kartoffelbauern. Jene Kartoffeln, die wachsen, sind zu wenig schön. Statt im Gemüseregal landen sie im Schweinetrog.

    Max Akermann

  • Die Initiative für eine Grüne Wirtschaft will den Ressourcenverbrauch der Schweiz bis 2050 um zwei Drittel reduzieren. Bild: Nationalpark bei Zernez.

    «Grüne Wirtschaft»: Freiwilligkeit oder Zwang?

    Im Vergleich zu früher sind die Flüsse deutlich sauberer und die Luft ist besser. Das ist auch dank Verboten und klaren Regeln so.

    Doch braucht es weitere Vorschriften, um die Ressourcen zu schonen, wie es die Initiative für eine Grüne Wirtschaft vorsieht? Das Schweizer Stimmvolk entscheidet darüber am 25. September.

    Christian von Burg

  • Blick von der Kreuzritterburg auf die Altstadt der Hafenstadt Tripoli.

    «Syria Street» - Frontlinie zwischen zwei verfeindeten Quartieren

    In Tripoli in Libyen trennt ausgerechnet die «Syria-Street» zwei Quartiere, die gegeneinander gekämpft haben. Das eine ist sunnitisch und solidarisch mit dem Aufstand in Syrien. Das andere ist alawitisch und auf der Seite des syrischen Regimes. Es gab Dutzende Tote und Hunderte Verletzte.

    Zwei Jahre ist das her. Heute ist es wieder ruhig, der Verkehr rollt, zerschossene Fassaden werden ausgebessert. Doch wie sieht es dahinter aus?

    Philipp Scholkmann

  • In der kleinen «Seifenfabrik» wird eine Tonne gebrauchte Hotelseife verarbeitet.

    Recyclierte Hotelseifen für Bedürftige

    Hotelseifen sind ein Wegwerfprodukt. Drei Millionen Hotelseifen werden pro Jahr in der Schweiz entsorgt, auch wenn sie nur einmal benutzt worden sind. Eine Umweltsünde, findet eine Basler Hoteliere. Sie sorgt deshalb dafür, dass gebrauchte Hotelseifen statt im Abfall im Ausland landen.

    Patrick Künzle

  • Sicht auf das Kommissionszimmer 3 im Bundeshaus. Die Staatspolitische Kommission des Nationalrates SPK berät sich hier über die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative MEI.

    Umsetzung der Zuwanderungsinitiative beschäftigt SPK

    Das Parlament stellt erste Weichen zur Umsetzung der Zuwanderungsinitiative. Die Staatspolitische Kommission des Nationalrats SPK hat seit Mittwoch über die Vorlage diskutiert. In diesen Minuten informiert sie im Bundeshaus, was sie beschlossen hat.

    Auf welche Lösung hat sich die Kommission geeinigt?

    Gaudenz Wacker

  • Balthasar Glättli, Nationalrat der Grüne des Kantons Zürich (links) und Thomas Hurter, Nationalrat der SVP des Kantons Schaffhausen.

    Im «Tagesgespräch»: Balthasar Glättli und Thomas Hurter

    Der Nachrichtendienst des Bundes soll mehr Kompetenzen erhalten. Das neue Gesetz erlaubt beispielsweise, dass er Telefone abhören, Privaträume verwanzen oder in Computer eindringen darf.

    Gegner des Gesetzes warnen vor dem Schnüffelstaat; Befürworter sehen darin endlich zeitgemässe Möglichkeiten für den Nachrichtendienst.

    In der Abstimmungskontroverse diskutieren unter der Leitung von Inlandredaktor Samuel Burri Nationalrat Balthasar Glättli (Grüne) und Nationalrat Thomas Hurter (SVP).

    Samuel Burri

Moderation: Brigitte Kramer, Redaktion: Karoline Arn