Yukos kostet Russland Milliarden

  • Donnerstag, 31. Juli 2014, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 31. Juli 2014, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg: Wieder ein Urteil gegen Russland- und wieder gibts eine Millardenbusse - im Zusammenhang mit der Enteignung des Ölkonzerns Yukos.

    Yukos kostet Russland Milliarden

    Die Zerschlagung des Erdölriesen Yukos durch die russische Justiz war der grösste Wirtschaftsprozess aller Zeiten - und hat nun die höchste je vom Menschenrechts-Gerichtshof verhängte Busse zur Folge.

    Bereits am Montag hatte das Haager Schiedsgericht eine Bussenverfügung von 52 Milliarden Dollar ausgesprochen. Wird Russland diese bezahlen?

    Fredy Gsteiger

  • Die Idee der CVP: Ältere Menschen könnten dank einer Zügelprämie von der geräumigen Familienwohnung oder dem Einfamilienhaus in eine kleinere Wohnung wechseln - und so jungen Familien zu Wohnraum verhelfen.

    CVP-Wohnmodell: Wohnraum für junge Familien freigeben

    Bezahlbarer Wohnraum ist immer rarer in der Schweiz, besonders für junge Familien mit Kindern. Genau da setzt die Familienpartei CVP an: Sie will ältere Menschen aus ihren grossen Wohnungen und Häusern locken - und damit Platz schaffen für junge Familien.

    Géraldine Eicher

  • Argentiniens Wirtschaftsminister Axel Kicillof an der Pressekonferenz am 30. Juli im argentinischen Konsulat in New York.

    Vor dem Staatsbankrott - wohin steuert Argentinien?

    Es ging um um 1,5 Milliarden Dollar, die Argentinien an einige US-Hedge-Fonds hätte überweisen sollen. Die argentinische Regierung wollte nicht zahlen, und nun ist das Land erneut bankrott - technisch bankrott, herabgestuft von den Rating-Agenturen. Die Lokalwährung wird nun unter Druck kommen.

    Thomas Oberer und Ulrich Achermann

  • Die Statuen, die Bundeshauskuppel mit den Kantonswappen und dem latinischen «unus pro omnibus, omnes pro uno». «einer für alle, alle für einen» - das sei wie im Buch «der Herr der Ringe», meint ein schottischer Tourist.

    Das Bundeshaus als touristische Attraktion

    Immer mehr Leute wollen eine Führung durch das Schweizer Parlamentsgebäude - und schwärmen anschliessend von der Tour. Die Online-Reiseplattform «Tripadvisor» hat dem Bundeshaus das Zertifikat für Exzellenz, für besonders beliebte Tourismus-Attraktionen, verliehen.

    Was erlebt man auf einer solchen Führung?

    Nicoletta Cimmino

  • Israel hat den Gazastreifen rigoros abgeriegelt, zum Gefängnis gemacht. Der israelische Historiker Tom Segev sagt: «Die palästinensische Bevölkerung hat nichts mehr zu verlieren».

    Die Worte des Monats Juli

    Menschen im Allgemeinen und Politiker im Besondern glauben gern, sei seien stark und hätten alles im Griff. Manchmal braucht es aber wenig, und dann funktionieren Härte und Kompromisslosigkeit nicht mehr, geht die Kontrolle verloren. Der vergangene Juli hat das wieder einmal gezeigt.

    Ein Rückblick in Tönen.

    Christoph Wüthrich

Moderation: Simon Leu, Redaktion: Mark Livingston