Salzburger Stier 2014: Christof Spörk – Preisträger für Österreich

«Edelschrott»: So heisst tatsächlich ein Bergdorf in der Steiermark. Und so heisst auch das aktuelle Soloprogramm von Christof Spörk. Einem Steirer, versteht sich, der im Mai zum zweiten Mal mit dem Salzburger Stier ausgezeichnet wurde.

Der österreichische Preisträger des Salzburger Stier 2014 in Baden-Baden (D)
Bildlegende: Der österreichische Preisträger des Salzburger Stier 2014 in Baden-Baden (D) Peter Kronenberger / SWR / SRF

Christof Spörk ist Politikwissenschaftler und Journalist und doch war es stets die Musik, die ihn am meisten beschäftigte. Die Klarinette beherrscht er virtuos, er spielt hervorragend Ziehharmonika, hat Klavier und Jazzgesang studiert.

1991 entstand unter seiner Mithilfe das Musik-Kabarett-Ensemble «Landstreich», das 2003 mit dem Salzburger Stier ausgezeichnet wurde. Noch im selben Jahr gründete Christof Spörk die alpine Weltmusik-Combo «Global Kryner», mit der er 10 Jahre die grossen Konzerthallen bespielte.

2011 glückte Spörk mit seinem Solo-Debut «Lieder der Berge» die Rückkehr zu Satire, Volksmusik und Kleinkunst. 2012 folgte bereits das zweite Solo: «Edelschrott». Als Solist kombiniert Christof Spörk gekonnt Satire mit lateinamerikanischen Rhythmen, Klassik, Klezmer-Musik, Volksliedern und Schlagern. Und ganz nebenbei erklärt uns Christof Spörk, wie man mit den Eckdaten der Weltgeschichte im Kreis fahren kann.

Redaktion: Anina Barandun