Monika Oettli über ihre Eindrücke aus Agadez

  • Mittwoch, 4. Oktober 2017, 13:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 4. Oktober 2017, 13:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 4. Oktober 2017, 20:33 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Donnerstag, 5. Oktober 2017, 2:33 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Donnerstag, 5. Oktober 2017, 4:33 Uhr, Radio SRF 4 News

Europa lockt: Immer noch wagen junge Westafrikaner die gefährliche Reise durch die Sahara über Libyen nach Europa. Zentrale Stadt auf der Fluchtroute ist Agadez, die Wüstenstadt in Niger. Auslandredaktorin und frühere Afrika-Korrespondentin Monika Oettli war dort und erzählt bei Ivana Pribakovic.

Monika Oettlli, Auslandredaktorin und ehemalige SRF-Afrika-Korrespondentin.
Bildlegende: Monika Oettlli, Auslandredaktorin und ehemalige SRF-Afrika-Korrespondentin. SRF

Die Frauen, die es ohne Vergewaltigung nach Agadez schaffen, haben Glück. Wer von Agadez weiter will nach Libyen, begibt sich in die Hände von Schleppern. Viele überleben die Fahrt durch die Wüste nicht. Flüchtlinge selbst vermuten, dass die Sahara das grössere Massengrab ist als das Mittelmeer. Vereinzelte flüchten aus Libyen wieder zurück, verletzt und misshandelt in libyschen Internierungslagern. Monika Oettli hat diese Informationen direkt von Menschen auf der Flucht, von den Schleppern und den Behörden vor Ort. Wer wagt es, all diese Gefahren aufzunehmen? Wie gross ist der Leidensdruck für dieses Wagnis?

Moderation: Ivana Pribakovic