Peter Maurer: «Einer der schwierigsten Konflikte fürs IKRK»

  • Freitag, 28. März 2014, 13:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 28. März 2014, 13:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 28. März 2014, 20:33 Uhr, Radio SRF 4 News

Peter Maurer, der Präsident des Internationalen Komittees vom Roten Kreuz, wagte sich in die Zentralafrikanische Republik. Dort morden, vergewaltigen einander und brandschatzen Christen und Muslime. Bei Ivana Pribakovic erzählt Peter Maurer, was er im Herzen Afrikas erlebt.

Peter Maurer, Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), spricht während einer Podiumsdiskussion World Economic Forum, WEF, in Davos, im  Januar 2014.
Bildlegende: Peter Maurer, Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), spricht während einer Podiumsdiskussion World Economic Forum, WEF, in Davos, im Januar 2014. Keystone


«Für das Ausmass der Katastrophe können wir zu wenig helfen in der Zentralafrikanischen Republik», sagt der IKRK-Präsident. «Darum wird das IKRK eine zusätzliche Budgeterweiterung für das Konfliktgebiet beantragen. Dann wird der Einsatz in der Zentralafrikanischen Republik eine unserer zehn grössten Operationen». Peter Maurer hat in den drei Tagen in Bangui und auf dem Land Flüchtlinge getroffen und Opfer von Gewalt. «Die Leute sind traumatisiert», stellt er fest und sorgt sich vor allem um Frauen und Kinder. Sie würden im besonderen Mass Opfer von Gewalt, aber auch von Hunger. «Zu denken gibt mir aber auch, dass Konflikte je länger je mehr von einem Land aufs nächste überschwappen», sagt Peter Maurer im Tagesgespräch.


Moderation: Ivana Pribakovic