«Religion soll sich nach dem Leben richten, nicht nach Gesetzen»

Jesus und Mohammed treffen sich im Himmel an einer Bar und reden. Über einander und über ihre Glauben. Eine Art Weihnachtsgeschichte. Autor ist der reformierte Pfarrer und Religionslehrer Josef Hochstrasser. Er ist Gast von Susanne Brunner.

Josef Hochstrasser.
Bildlegende: Josef Hochstrasser. Foto Jung, Sursee.

«Der Dialog zwischen den Religionen ist entscheidend, um den Frieden zu wahren», sagt Hochstrasser zu seinem Buch. Denn alle Religionen hätten das gleiche Ziel: Die Aufgaben des Lebens zu meistern, nicht die der Gesetze. «Da ist es zweitranging, nach welchen religiösen Grundsätzen man lebt.»

Hochstrasser war als junger Mann Schweizer Gardist im Vatikan und danach katholischer Priester. Dann heiratete er und bekam von der Kirche ein Berufsverbot. Er wurde Fabrikarbeiter, studierte reformierte Theologie und wurde dann reformierter Pfarrer und Religionslehrer.

Das Buch: «Einwurf. Jesus und Mohammed im Gespräch». Josef Hochstrasser. Rüegger Verlag, Zürich/Chur 2013.

Moderation: Susanne Brunner