Andere Länder – andere Züge

Die Schweiz, eine Nation der Zugfahrer. 1.25 Millionen Menschen reisen bei uns täglich mit dem Zug. Aber wie sieht es im Ausland aus? Die SRF-Korrespondenten können einige Geschichten erzählen.

Menschen Blicken aus Zugwagen.
Bildlegende: In Indien musste sich SRF-Korrespondent Thomas Gutersohn erst an die Regeln beim Zugfahren gewöhnen. SRF / Thomas Gutersohn

In China beispielsweise ist der Hochgeschwindigkeitszug das Transportmittel der Stunde. Auch Nordostasien-Korrespondent Martin Aldrovandi nimmt lieber den Zug als das Flugzeug. Es sei zuverlässiger, erzählt er.

SRF-Korrespondent Matthias Kündig dagegen, vermisst in Miami die Schweizer Züge. Eine neue Hochgeschwindigkeitsbahn, die «Brightline», kämpft diversen Problemen. Die Bahn hat es in den USA allgemein schwer.

Die längste Zugstrecke der Welt führt durch Australien

Auch in Australien nimmt kaum jemand freiwillig den Zug. Auch SRF-Korrespondent Urs Wälterlin fährt meist Auto. Doch für den «Indian Pacific» macht er liebend gerne eine Ausnahme. Die 4300 Kilometer lange Strecke von Perth im Westen nach Sydney im Osten ist etwas Besonderes. Unter anderem, weil ein Teilstück die längste gerade Zugroute der Welt ist. Drei Nächte und vier Tage dauert die kostspielige Reise.

In den Zügen der Welt kennt sich Nordeuropakorrespondent Bruno Kaufmann bestens aus. Autofahren sei nichts für ihn, sagt er. Lieber fährt er Zug. Und er kann von einigen Abenteuern berichten.

Moderation: Stefan Siegenthaler, Redaktion: Barbara Meyer