Depressionen – die dunklen Schatten

Der Weltgesundheitstag 2017 steht unter dem Motto «Depressionen – let's talk». Diesen Aufruf nimmt die Sendung «Treffpunkt» ernst.

Mann sitz auf Treppe, Kopf in die Hànde gestützt, sehr verzweifelt
Bildlegende: Depressionen können einsam machen, darüber sprechen hilft Colourbox

Die Gedanken kreisen endlos, der Antrieb fehlt und Freude ist ein Fremdwort. Menschen mit Depressionen erleben die Welt von ihrer dunkelsten Seite. Auch wenn die Krankheit mittlerweile bekannt ist, sind sich Experten einig: Es wird nach wie vor zu wenig über Depressionen gesprochen.

Mit viel Leid verbunden

In der Schweiz leiden laut einer Studie von 2016 rund 30 Prozent der Bevölkerung unter Depressionssymptomen. Für Betroffene und ihr Umfeld ist eine Depression mit viel Leid verbunden. Im Alltag, in Beziehungen und im Beruf kann die Krankheit zu grossen Schwierigkeiten und im schlimmsten Fall zu Suizid führen. Die volkswirtschaftlichen Kosten belaufen sich auf rund 10 Milliarden Franken.

Aus der Bahn geworfen

Im «Treffpunkt» erzählt ein Geschäftsmann, wie er nach einer Erschöpfung unter Depressionen litt. Er beschreibt die Dunkelheit und die Antriebslosigkeit und berichtet über sein Weg zurück ins Leben. Dass die ersten Anzeichen einer Depression ernst genommen werden müssen, macht ein Psychiater im Gespräch deutlich. Er zeigt auf, was passiert, wenn ein Mensch in eine Depression stürzt und wie Betroffene und Angehörige Hilfe erhalten.

Expertenchat

Hörerinnen und Hörer haben die Möglichkeit, in einem Chat Fragen zu stellen und sich in die Sendung einzubringen. Der Experten-Chat wird auch nach der Sendung noch bis 12.30 Uhr weiter geführt (siehe Link unten).

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Ladina Spiess