Der Glaube im Wandel der Zeit

Hätte man vor 50 Jahren die Menschen in der Schweiz gefragt, an was sie glauben, hätten viele auf eine christliche Art und Weise geantwortet. Säkulare Antworten wären selten gewesen. Heute kann jeder glauben, was er will. Es fand eine Individualisierung des Glaubens statt.

Leute mit Gesangsbüchern in der Hand und in der Mitte von ihnen ein Holzkreuz.
Bildlegende: Mitglieder der reformierten Kirchgemeinde Münchenbuchsee singen ein Lied während einer Karfreitagsprozession. Keystone

Der Religionssoziologe Jörg Stolz und sein Team stellten in einer Untersuchung fest, dass diese Tendenz zum «selbstgebastelten» Glauben viele Bevölkerungsgruppen betrifft. In der Sendung «Treffpunkt» erzählt er, dass die Menschen eine Art Konsummentalität zeigen.

Sie fragen sich: Was bringt mir die eine oder eine andere religiöse Praxis und sie entscheiden sich aus persönlichen Motiven dafür.
Auch der Kolumnist Bänz Friedli kommt im Treffpunkt zu Wort. Er glaubt an den Osterhasen. Aber nicht nur.

Redaktion: Simone Hulliger