Der (hohe) Preis der Weltcupskirennen

Adelboden und Wengen: Chuenisbärgli und Lauberhorn sind feste Grössen im internationalen Skizirkus. Nicht zum ersten Mal, aber dieses Mal besonders ausgeprägt, stand die Durchführung der ganzen internationalen Adelbodner Skitage auf der Kippe. Und ein Rennen wurde abgesagt.

Der Blick vom Zielhang in Adelboden hinauf zur Skirennstrecke.
Bildlegende: Ein Skizirkus ohne Weltcuprennen in der Schweiz sind heute (noch) nicht vorstellbar. Skiweltcup Adelboden

Nicht nur gab es im Dezember und Januar viel zu wenig Schnee. Es war auch viel zu warm und damit waren für dieses Mal auch die Schneekanonen kein Allerheilmittel. Die FIS gab Adelboden aber trotzdem grünes Licht für die Durchführung der Rennen, denn sie vertraute auf die Erfahrung des langjährigen Rennleiters Hans Piren.

Auch wenn von den zwei Rennen eines wegen permanenten Regens kurzfristig abgesagt werden musste, schaffte er das Wunder grundsätzlich: Die Piste war für das Rennen bereit gewesen. Die Frage ist nur, zu welchem Preis.

Die Sendung «Treffpunkt» zeigt, was es an Arbeit und Geld brauchte, damit das Skifest in Adelboden stattfand. Und was es hiesse, das Ganze abzusagen, also mit welchen wirtschaftlichen Folgen für den Tourismus.

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Jürg Oehninger