Der Schlaf der Zukunft

Wir schlafen nachts immer weniger. Laut einer BAG Studie sind es 40 Minuten weniger als noch vor 30 Jahren. Unser Bedarf an Erholung ist jedoch ungebrochen. Was heisst das für unser Schlafverhalten? Braucht es mehr Kurzzeitschläfchen, damit wir fit durch den Tag gehen?

Schlafendes Pärchen
Bildlegende: Guter Schlaf ist Gold wert. colourbox

Die sogenannten «Power Naps» sind tatsächlich sinnvoll, erklärt der Arzt und Schlafforscher Christian Neumann. Dadurch wird der Schlaf jedoch immer öffentlicher: Wir schlafen im Büro, in sogenannten «Napcabs» am Flughafen und in Japan gibt es bereits Schlafcafés.

Die Intimität des Schlafens wird dadurch aufgelöst. Der Schlafforscher berichtet im «Treffpunkt» auch von Schlafalternativen und deren Sinn, wie zum Beispiel Hypnose oder entsprechende Medikamente.

10 goldene Regeln für guten Schlaf:

  • Halten Sie regelmässige Schlafenszeiten ein. Gehen Sie aber nur dann ins Bett, wenn Sie wirklich müde sind!
  • Stehen Sie regelmässig zur gleichen Zeit auf und behalten Sie den Rhythmus auch am Wochenende bei.
  • Schaffen Sie im Schlafzimmer eine gemütliche Atmosphäre und achten Sie insbesondere auf eine gute und den Rücken schonende Matratze.
  • Bewegung am Tag oder Abend, beispielsweise ein gemächlicher Spaziergang, wirkt oft Wunder. Aber nicht mehr zu später Stunde!
  • Ein warmes Bad oder eine warme Dusche (nicht zu heiss) fördern wohlige Entspannung.
  • Das Abendessen sollte leicht sein und schon am frühen Abend eingenommen werden.
  • Trinken Sie abends nicht mehr zu viel und gehen Sie sparsam mit Alkohol, Kaffee und Tee um.
  • Rauchen Sie nicht vor dem Zu-Bett-Gehen.
  • Lassen Sie den Tag ausklingen mit dem Lesen eines nicht zu spannenden Buches oder mit Musikhören.
  • Lösen Sie Ihre Probleme vor dem zu Bett gehen. Falls dies nicht möglich ist, schreiben Sie sie auf. Dann kann der Geist besser abschalten.

Moderation: Sandra Schiess, Redaktion: Ladina Spiess