Die Geschichte einer Briefmarke macht sie wertvoll

Eine alte Marke hat kaum Wert. Klebt diese aber auf einem Brief, welche eine turbulente Geschichte hinter sich hat, kann diese Marke plötzlich an Wert gewinnen. Die Sendung «Treffpunkt» beurteilt ausgewählte Briefmarken der Hörerinnen und Hörern.

Brief mit Marken.
Bildlegende: Eingeschriebener Ersttagesbrief vom 1. Dezember 1950 nach New York. zVg

Briefmarken zu sammeln ist immer noch ein beliebtes Hobby. «Das Dümmste was man machen kann ist, bei alten Briefen die Briefmarken abzulösen», sagt Jean-Paul Bach vom Verband Schweizerischer Philatelisten-Vereine. Denn erst die Geschichte hinter dem Brief haucht der Marke ihren Wert ein.

Unter Sammlern besonders beliebt, sind Briefe aus den Anfängen der Luftpost. «Briefe aus dem Postsack eines abgestürzten Fliegers sind Glücksfälle und unter Umständen mehrere tausend Franken wert», sagt der Fachmann.

Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Post auf dem Luftweg befördert. Anfangs flogen Briefe per Flugzeug, Ballon oder Zeppelin an ihr Ziel, später mit dem Helikopter oder gar per Rakete.

Diese Briefe und ihre Geschichten sind die Sammelobjekte der Aerophilatelisten. Diese Exoten unter den Briefmarkensammlern treffen sich im Verkehrshaus der Schweiz. Der Schweizerische Aerophilatelisten-Verein (SAV) feiert vom 7. Bis 18. Oktober im Verkehrshaus der Schweiz 50 Jahre «Tage der Aerophilatelie». Die Sendung «Treffpunkt» ist live vor Ort.

Virtuelles Briefmarken-Album auf Facebook

Welche Briefmarke klebt Ihnen besonders am Herzen? Posten Sie ein Bild davon in unser virtuelles Briefmarkenalbum auf Facebook. Wir reden darüber im «Treffpunkt» zwischen 10 und 11 Uhr und zeigen dem Experten Jean-Paul Bach vom Verband Schweizerischer Philatelisten-Vereine das Album.

Lieblingsmarken aus der Hörerschaft

Exemplare aus der Sammlung des Aerophilatelisten Heinz Berger

Moderation: Thomy Scherrer, Redaktion: Krispin Zimmermann