«Hände waschen kann Leben retten»

In Schweizer Spitälern erkranken jedes Jahr zwischen sieben und acht Prozent der hospitalisierten Patienten an einer Infektion. Viele dieser sogenannten Spitalinfektionen können durch Präventionsmassnahmen verhindert werden. Hände waschen ist eine von vielen Massnahmen.

Szene in einem Operationssaal.
Bildlegende: In Schweizer Gesundheitseinrichtungen gibt es rund 70'000 Infektionen pro Jahr. Colourbox

Auch beim Einsatz von Blasenkathetern, Infusionen, Beatmungsgeräten oder allgemein bei Operationen ist die einwandfreie Spitalhygiene unerlässlich. «Unser Körper besteht aus 1,5 Kilo Bakterien aller Art. Bei jedem Eingriff besteht das Risiko, dass ein Ungleichgewicht entsteht und die eigenen Bakterien eine Infektion verursachen», erklärt Studiogast Hugo Sax, Spitalhygieniker am Universitätsspital Zürich.

Spitalhygiene mal anders

Das Universitätsspital Zürich verpackt Hygieneregeln in ein Onboard-Video. Unten sehen Sie einen Ausschnitt aus dem Video.

Video «Spitalhygiene mal anders» abspielen

Spitalhygiene mal anders

0:52 min, vom 10.4.2017

Hygiene im Wandel der Zeit

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Krispin Zimmermann