Halloween – ein alter Brauch in neuem Gewand

Am Vorabend zu Allerheiligen grinsen sie wieder: die Kürbisse mit ihren gruseligen Fratzen. Kinder und ganze Familien verkleiden sich als blutende Monster mit geisterhafen Gesichtern. Der «Treffpunkt» widmet sich Halloween, dem Brauch aus Nordamerika, der auch bei uns bekannt geworden ist.

Drei Kürbisse mit Geistergesichtern, in denen Kerzen brennen.
Bildlegende: Die geschnitzten Kürbisse sollen vor Geistern schützen. Keystone

Halloween ist die amerikanische Variante eines uralten europäischen Brauchs, der ursprünglich aus Irland stammt. Verwandt ist er unter anderem mit dem «Räbeliechtliumzug» bei uns. Geschnitzte Kürbisse sollten böse Geister verwirren und abschrecken. Damit wollte man sich vor ihnen schützen.

Heute besteht der Brauch darin, dass Kinder von Haus zu Haus gehen und mit «Süsses, sonst gibts Saures» (Englisch «trick or treat», «Streich oder Leckerbissen») die Bewohner auffordern, ihnen Süssigkeiten zu geben. Wenn nicht, dann spielen sie ihnen einen Streich.

Verkleidungen sind zu Halloween sehr beliebt. Kinder wie Erwachsene verkleiden sich als Feen, Fledermäuse, Geister, Hexen, Kürbisse, Skelette, Zombies, Tote, Vampire und Ähnliches. Typische Halloweenfarben sind schwarz, orange, grau, weiss, gelb und rot.

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Jürg Oehninger