Imkern – Mehr als ein Hobby?

In der Schweiz gibt es rund 17'500 Imker und 165'000 Bienenvölker. Trotzdem hört man immer wieder, dass das Bienensterben ein grosses Problem ist. «Stimmt so nicht», sagt unser Experte im Treffpunkt.

Eine Biene auf einer Blume.
Bildlegende: Sind Bienen wirklich bedrohte Tiere? Colourbox

Mathias Götti, Präsident vom Verein deutschschweizerischer und rätoromanischer Bienenfreunde (VDRB) erklärt, weshalb es in der Schweiz genug Honigbienen gibt.

Heute hat es jedoch ein Imker nicht einfach, denn es gilt Krankheiten rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln, bevor sie sich ausweiten. Vor allem die Milbe Varroa destructor ist eine Gefahr für die Bienen, denn sie schwächt die honigmachenden Insekten.

Wichtig für angehende Imker ist, nebst der obligatorischen Registrierung der Bienenstände, Kurse und Weiterbildungen zu besuchen. Denn nur so kann man seine Bienenzucht aufrecht erhalten.

Faszination Bienen

Die Begeisterung am Imkern ist in den letzten Jahren gestiegen, sowohl auf dem Land, als auch in der Stadt. Nach einem Nachwuchsproblem vor etwas mehr als zehn Jahren, ist nun die Zahl an jungen Imkern gestiegen. Weltweit versucht man umweltbewusster zu handeln. Dieses Bewusstsein für die Natur hat unter anderem viele dazu bewegt, selbst Bienen zu züchten und die Verantwortung für ein Bienenvolk zu übernehmen.

Ein Jungimker erzählt von seiner Faszination. Was motiviert Imker, die Begeisterung für ein solch zeitintensives und aufwändiges Hobby aufzubringen?

Moderation: Stefan Siegenthaler, Redaktion: Ladina Spiess, Karin Thommen