Unser Abwasser wird noch sauberer

Bis ins Jahr 2040 werden rund 100 Abwasserreinigungsanlagen (ARA) modernisiert. Mit Hilfe von Aktivkohle oder Ozon sollen Mikroverunreinigungen für die Umwelt unschädlich gemacht werden. Der «Treffpunkt» erklärt, warum das Wasser in der Schweiz noch sauberer wird.

Wasserhahn mit Trinkwasser.
Bildlegende: Gute Qualität: Schweizer Trinkwasser ist sauber. SRF

Der «Treffpunkt» besucht die Kläranlage in Dübendorf. Dort wurden die Massnahmen bereits umgesetzt. Rückstände von Arzneimitteln und Süssstoffen sind zwei Arten von möglichen Verunreinigungen.

Max Schachtler, Leiter der umgebauten ARA Neugut in Dübendorf erklärt: «Wir holen die Stoffe nicht aus dem Wasser. Mittels Ozon zerstören wir die Partikel derart, dass diese für die Umwelt nicht mehr schädlich sind.»

Der Umbau der Schweizer Kläranlagen kostet rund 1,2 Milliarden Franken. Für die Finanzierung wird ab 1. Januar 2016 bei allen zentralen ARA eine Abgabe von neun Franken pro angeschlossenem Einwohner erhoben.

Moderation: Sandra Schiess, Redaktion: Krispin Zimmermann