Wunderwelt Hundenase: Sie erspürt auch Elefenbein und Löwenfell

Stellen Sie sich einen Sandstrand vor: 500 Meter lang, 50 Meter breit. Jetzt kommt der Spürhund und findet die zwei verseuchten Sandkörner. Das ist die Welt von Hunden wie «Yukon»: Als einer der ersten kann er am Flughafen Elfenbein, seltene Pflanzen und aussterbende Tierarten erschnüffeln.

Ein Spürhund übt mit einem Trainer bei einer Tasche.
Bildlegende: Im Zoo Basel werden CITES-Spürhunde für ihre Einsätze ausgebildet. Zoo Basel

Der «Treffpunkt» will nicht nur erschnüffeln, warum Hunde eine derart feine Nase haben. Die Sendung will auch aufzeigen, wie sie das machen und wie man sie dazu bringt, dies zu tun.

«Eigentlich haben alle Hunde die gleich gute Nase», sagt «Treffpunkt»-Gast und Spürhunde-Ausbildner Rudolf Muggli. «Aber nicht alle Hunde können Spürhunde werden.» Er erklärt, warum das auch mit der Nasenlänge zu tun hat.

Artenschutz-Spürhunde

Der Basler Zoo bildet sogenannte CITES-Spürhunde aus, nach dem englischen Begriff für das Washingtoner Artenschutzabkommen (Convention of International Trade in Endangered Species). Der Artenschutz-Spürhund sucht nach illegalen Tierprodukten, geschützten Pflanzen und lebenden Tieren.

Diabetiker-Warnhunde

Es gibt nicht nur Spür-, sondern auch Warnhunde. Diabetiker-Warnhunde erkennen rechtzeitig die Symptome einer Hypoglykämie. Die Sendung «Puls» hat Hund Jack und sein Herrchen Patrice Tinner porträtiert.

Moderation: Thomy Scherrer, Redaktion: Fredy Gasser