Lucerne Festival: Junge Komponisten aus China, Japan, Polen, USA

No risk, no fun? Musik ist riskant: Ob der Kompositionsprozess zu einem Ergebnis führt, ist wie bei jedem kreativen Vorgang selten absehbar. Ob das fertige Werk die Gunst der Hörerschaft findet, lässt sich ebenso wenig vorhersagen. Hinzu kommen die Fährnisse der musikalischen Aufführung.

KKL bei Nacht
Bildlegende: Das «Lucerne Festival» fördert junge Komponisten. Luzern Tourismus

In Zusammenarbeit mit Swiss Re hat Lucerne Festival vier junge Komponisten aus China, Japan, Polen und den USA beauftragt, neue Ensemblestücke zu schreiben, die den Risikobegriff im Spannungsfeld von Kunst und Gesellschaft reflektieren: zwischen schöpferischem Wagnis und den zunehmend angstbesetzten Vorstellungen der modernen «Risikogesellschaft».

Ensemble der Lucerne Festival Alumni
Bauhouse, Visuelles Konzept
Chin-Chao Lin, Leitung
David Poissonnier, Live-Elektronik

J. Szmytka: «Inane Prattle» für Trompete und Ensemble

J. Greenstein: «The Seeming Disorder of the Old City»

D. Fujikura: «Wondrous Steps» für sechs Instrumentalisten

Y. Wang: «Groovulation and Chanting» für Ensemble und Elektronik

Konzert vom 3. September 2014, KKL Luzern

Redaktion: Cécile Olshausen