Sol Gabetta und Francesco Piemontesi am Gstaad Menuhin Festival

Gleich zwei erfolgreiche Musiker aus der Schweiz sind hier zu hören: Der Tessiner Pianist Francesco Piemontesi in einem reinen Schubertprogramm, davor die Cellistin Sol Gabetta mit dem zweiten Saint-Saëns-Konzert.

Eine Frau spielt Geige
Bildlegende: © Raphael Faux

Wenn vom Cellokonzert von Camille Saint-Saëns die Rede ist, dann ist damit in der Regel die Nummer 1 gemeint, eines der bekanntesten Cellokonzert der Romantik überhaupt. Sol Gabetta hat sich in ihrem Auftritt in Gstaad für das Schwesterwerk entschieden, das 30 Jahre später entstand, technisch anspruchsvoller ist - und quasi ungespielt. Eine Neuheit auch im Repertoire der Cellistin.
Und gleich ein zweites Konzert packen wir in diesen «Weltklasse»-Abend, das Schubert-Rezital von Francesco Piemontesi, ebenfalls vom Gstaader Festival. Der Tessiner Pianist, einer der intelligentesten Interpreten seiner Generation, spielt vier lyrische Impromptus neben der dramatischen D-Dur-Sonate.

Bruno Soeiro: «Sillages, Sons de Parfums» für Kammerorchester
Camille Saint-Saëns: Cellokonzert Nr. 2 d-Moll op. 119
Georges Bizet: Sinfonie C-Dur

Sol Gabetta, Violoncello
Kammerorchester Basel
Pierre Bleuse, Leitung

Konzert vom 21. Juli 2019, Kirche Saanen

sowie anschliessend:

Franz Schubert: Vier Impromptus D 899
Franz Schubert: Klaviersonate D-Dur D 850

Francesco Piemontesi, Klavier

Konzert vom 26. August 2019, Kirche Rougemont

Moderation: Annelis Berger, Redaktion: Sara Trauffer