Verdis «Rigoletto» von den Bregenzer Festspielen

Ein riesiger Kopf eines Clowns, der mit den überdimensionierten Augen kullert, ein Ballon, der in die Luft steigt, dazu Akrobaten und weitere spektakuläre Bühneneffekte.

Bühnenbild, Clownkopf auf einem See
Bildlegende: © Anja Köhler

Die Seebühne in Bregenz ist berühmt für ihre eindrücklichen Bilder, mit denen hier die Opern ausstaffiert werden. Doch es ist nicht nur das Optische, das besticht.
Auch wenn der Clown-Kopf in diesem «Rigoletto» im Laufe des Abends langsam zum Totenschädel mutiert, die Verwandlung, die ins Herz zielt, findet in der Musik statt. In der berühmten Arie der Gilda zum Beispiel, wenn sie ihrem Vater in den Armen liegt. Gildas astreiner, intuitiv auf jede Emotion reagierender, gestochen scharf und doch weich kolorierender Gesang mache geradezu süchtig, so war es in der FAZ zu lesen

Giuseppe Verdi: Rigoletto. Oper in 3 Akten

Wiener Symphoniker
Bregenzer Festspielchor
Prager Philharmonischer Chor
Wired Aerial Theatre
Enrique Mazzola, Leitung
Stephen Costello, Tenor (Graf von Mantua)
Vladimir Stoyanov, Bariton (Rigoletto)
Mélissa Petit, Sopran (Gilda)
Miklós Sebestyén, Bass (Sparafucile)
Katrin Wundsam, Mezzosopran (Maddalena, Giovanna)
Kostas Smoriginas, Bariton (Graf von Monterone)
Wolfgang Stefan Schwaiger, Bariton (Marullo)
Paul Schweinester, Tenor (Borsa)
Jorge Eleazar, Bariton (Graf von Ceprano)
Léonie Renaud, Sopran (Gräfin von Ceprano)
Hyunduk Kim, Tenor (Page)

Aufführung vom 17. Juli 2019, Seebühne Bregenz

Moderation: Annelis Berger, Redaktion: Moritz Weber