Arme Menschen verschulden sich eher

  • Samstag, 3. November 2012, 12:40 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 3. November 2012, 12:40 Uhr, DRS 2
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    • Samstag, 3. November 2012, 14:36 Uhr, DRS 4 News
    • Samstag, 3. November 2012, 20:33 Uhr, DRS 4 News
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    • Sonntag, 4. November 2012, 22:36 Uhr, DRS 4 News

Beiträge

  • Arme Menschen verschulden sich eher

    Wer wenig Geld hat, geht nicht unbedingt sparsamer damit um. Im Gegenteil: Gerade arme Menschen verstärken ihre Armut oft damit, dass sie sich übermässig verschulden. Amerikanische Verhaltensökonomen versuchen, eine Erklärung für dieses Verhalten zu liefern.

    Anuj Shah, Psychologe an der Booth School of Business an der Universität Chicago, hat den Finanzhaushalt von ärmeren Schichten beobachtet und herausgefunden, dass vor allem ärmere Menschen dazu neigen, sich mit Kleinkrediten zu horrenden Zinsen zu verschulden.

    Problem Ressourcenknappheit

    In den Experimenten haben die Forscher auch beobachtet, warum das so ist: Es liegt an der Ressourcenknappheit der Armen. «Wenn arme Spieler ihr Geld einsetzen, sind sie sehr viel stärker darauf fokussiert, wie sie ihr Geld verwenden. Und je fokussierter sie sind, desto stärker verdrängen sie spätere Konsequenzen ihres Handelns. Das führt dazu, dass sie bereit sind, sich zu überschulden», erklärt Shah.

    Christian Heuss

  • Umschlag des Buches «Schienen, Weichen, Schwellen – Das Fundament der Bahn» (Ausschnitt).

    Die unterschätzte Bedeutung des Schienenbaus

    «Schienen, Schwellen, Weichen» lautet der wenig aufregende Titel eines neuen Buches, das es allerdings in sich hat. Es behandelt ein Kapitel der Eisenbahngeschichte, das für Laien noch nie beschrieben worden ist.

    Das Schweizer Eisenbahnnetz wird aus einer ungewöhnlichen Perspektive gezeigt: Als Test-Labor nämlich für Eisenbahngrossversuche, die das Bahnfahren immer attraktiver machten. Denn was sich an einer Bergstrecke bewährt, kann in ganz Europa eingesetzt werden.

    Buchhinweis:

    Kilian T. Elsasser: Schienen, Schwellen, Weichen. AS Verlag, 2012.

    Alexander Grass

  • Der 3D-Drucker «Ultimaker» (ab 1194 Euro) kann unter anderem selbstentworfene Vasen «ausdrucken».

    Wie 3D-Drucker unser Leben verändern

    Wenn wir etwas ausdrucken, dann normalerweise auf Papier. Doch neue 3D-Drucker drucken dreidimensionale Gegenstände aus, wie Spielzeug oder Behälter - aus Kunststoff, Kunstharz und Metall.

    Noch sind diese Maschinen nicht massentauglich, aber Fachleute und Tüftler sind sich sicher: Die 3D-Drucker werden unser Leben grundlegend verändern.

    Anita Vomnont

Redaktion: Anita Vonmont