Explosiver Sternen-Todestanz

  • Samstag, 21. Oktober 2017, 12:40 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 21. Oktober 2017, 12:40 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Samstag, 21. Oktober 2017, 20:33 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Sonntag, 22. Oktober 2017, 0:06 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Sonntag, 22. Oktober 2017, 6:06 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Sonntag, 22. Oktober 2017, 18:30 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
    • Sonntag, 22. Oktober 2017, 22:36 Uhr, Radio SRF 4 News
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    • Donnerstag, 26. Oktober 2017, 1:33 Uhr, Radio SRF 4 News
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Erstmals verschmelzende Neutronensterne nachgewiesen. Steinschlagexperiment am Flüela. Hilfe für aussterbende Aale.

Das Bild zeigt eine Vela Pulsar.
Bildlegende: Der Vela-Pulsar wurde im Jahr 1968 als erster direkter Nachweis eines Neutronensterns als Resultat einer Supernova beobachtet. Wikimedia / NASA

Explosion mit Lichtblitz
Lange waren sie Theorie, die Neutronensterne, doch nun konnten Forscher sie in Aktion beobachten: Mit den neuen Gravitationswellendetektoren und vielen Teleskopen haben sie verfolgt, wie zwei dieser unfassbar schweren Sternenleichen miteinander verschmolzen und dabei eine Explosion mit Lichtblitz verursachten, heller als eine ganze Galaxie. Die erfolgreiche Messung ist für die Wissenschaft ein grosser Moment. Doch was bedeutet das Himmelsereignis selbst – fürs Universum und für die Erde?
Anita Vonmont

Mit Steinschlag-Experimenten Bergrutsche besser verstehen
Am Flüelapass bei Davos wurde diese Woche ein Grossexperiment durchgeführt - ein von Menschenhand gemachter Steinschlag. Für die jeweilige Gefahreneinschätzung ist das Wissen, wie weit ein Stein in einem bestimmten Gelände rollen kann, entscheidend. Ist ein Gelände verhältnismässig flach, lässt es sich relativ genau abschätzen, wie weit ein Stein fällt. Ist ein Hang jedoch steil, kann die Schätzung Ungenauigkeiten bis zu mehreren hundert Meter betragen. Die Forscher wissen schon recht viel über Steinschlag, doch im Detail ist das Verhalten eines einzelnen Steins derart komplex, dass wohl noch zahlreiche Experimente nötig sind, um die jeweiligen Gefahren genau einschätzen zu können. (Link).
Daniel Theis

Rettungsaktion für aussterbende Aale
Der Europäische Aal ist vom Aussterben bedroht - Verkauf und Verzehr sind wohl erlaubt, werden aber streng kontrolliert. Eine künstliche Vermehrung ist bisher nicht möglich. Nun werden junge Aale, die in Frankreich aus dem Atlantik zurückkehren, gefangen und in Flüssen mit günstigen Lebensbedingungen ausgesetzt.
Bettina Kaps

Meldungen
- Erste Langzeitstudie zum Insektensterben.
- Hilfe für Legastheniker im Praxistest

Moderation: Katharina Bochsler, Redaktion: Anita Vonmont