Wissenschaftsmagazin Spezial: Nobelpreise 2013

  • Samstag, 12. Oktober 2013, 12:40 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 12. Oktober 2013, 12:40 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Samstag, 12. Oktober 2013, 20:33 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Sonntag, 13. Oktober 2013, 0:06 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Sonntag, 13. Oktober 2013, 6:06 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Sonntag, 13. Oktober 2013, 19:30 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
    • Sonntag, 13. Oktober 2013, 22:36 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Montag, 14. Oktober 2013, 0:06 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Montag, 14. Oktober 2013, 4:33 Uhr, Radio SRF 4 News

Das Wissenschaftsmagazin steht heute ganz im Zeichen der Nobelpreise, die diese Woche bekannt gegeben wurden: Der frisch gekürte Physik-Nobelpreisträger Peter Higgs ist äusserst medienscheu. Am Tag der Nobelpreis-Bekanntgabe tauchte er präventiv ab. Wer ist dieser Mann, der fast so unfassbar ist wie das nach ihm benannte Higgs-Teilchen? Weitere Themen: Warum in der Medizin immer öfter Entdeckungen geehrt werden, die von einer konkreten Anwendung weit entfernt sind. Und: Computer statt Reagenzglas - was genau ein theoretische Chemiker macht.

Beiträge

  • So reagierte François Englert auf seinen Nobelpreis in Physik ...

    Reaktionen der Nobelpreis-Gewinner

    Feierlich wurden diese Woche in Stockholm die Nobelpreise bekanntgegeben. Der Nobelpreis gilt in der Medizin, der Chemie und in der Physik noch immer als der prestigeträchtigste Wissenschaftspreis, auch wenn er längst nicht mehr der höchstdotierte ist.

    Dem Renommee entsprechend werden die frisch gekürten Preisträgerinnen und Preisträger jedes Jahr mit Fragen bestürmt, wie Fussballstars nach einem wichtigen Match: Was war ihre erste Reaktion, liebe Preisträgerin, lieber Preisträger, als sie vom Preis erfahren haben? Wir haben ein paar dieser Reaktionen aus den letzten Jahren zusammengestellt.

    Pascal Biber

  • Cheers!: Der Einsiedler Peter Higgs für einmal im Rampenlicht.

    Wer ist Peter Higgs?

    Am Freitagmittag ist es endlich so weit. Im Blitzlichtgewitter tritt er doch noch vor die Medien, an seiner Universität in Edinburgh: Peter Higgs, der Untergetauchte.

    Und dann verrät der 84-Jahre alte Herr, wo er am Dienstag war, als das Nobelkomitee verzweifelt versuchte, ihn zu erreichen: In der schottischen Stadt Leith nämlich zum Mittagessen.

    Hanna Wick

  • Arieh Warshel (links) stösst an auf seinen Nobelpreis in Chemie, recht seine Frau Tamar.

    Was ist ein theoretischer Chemiker?

    Auch in der Chemie ging der diesjährige Nobelpreis an Theoretiker an die drei Amerikaner Martin Karplus, Michael Levitt und Arieh Warshel. Sie legten in den 1970er-Jahren die Grundlagen, um Fragestellungen der Chemie ganu ohne Experimente berechnen zu können.

    Sie verlagern ihre Arbeit vom Labor in den Computer. Doch wie arbeitet ein solcher Computer-Chemiker überhaupt?

    Daniel Theis

  • Erhielt 2013 neben zwei anderen Forschern den Medizin-Nobelpreis: James E. Rothman.

    Biomedizinische Grundlagenforschung im Umbruch

    100 Billionen Zellen machen einen Menschen aus und im Innern jeder einzelnen Zelle herrscht emsiges Tun.

    Wie dieses interzelluläre Verkehrssystem funktioniert, wie es gelingt, dass die richtigen Produkte am richtigen Ort abgeliefert werden und wo sich die verantwortlichen Leitzentralen befinden all dies erforschen die Wissenschaftler James Rothman, Randy Schekman und Thomas Südhof. Diese Woche erhielten sie den Medizin-Nobelpreis.

    Katharina Bochsler

  • Die Medien lauern auf erste Reaktionen der Preisträger.

    Medien und Nobelpreise

    Auch dieses Jahr wieder berichten die Medien intensiv darüber. Doch wie lange ist die Halbwertzeit für diese intensive Aufmerksamkeit? Genau dieser Fragen ist die Israelische Foscherin Ayelet Baram-Tsabari in einer Studien im Fachmagazin «Public Understanding of Science» nachgegangen.

    Pascal Biber

Moderation: Pascal Biber, Redaktion: Wissenschaft