Zwei Déja-vus für Basel – Hammerlos für Sion

Für Basel kommt es in der Europa-League-Gruppenphase zum Wiedersehen mit Paulo Sousa und Lech Posen. Sion hat mit Kasan, Liverpool und Bordeaux eine attraktive, aber schwierige Gruppe erwischt.

Die Auslosung der Europa-League-Gruppen brachte für Basel zwei Gegner hervor, mit denen man am Rheinknie auf die eine oder andere Art eine Verbindung hat. In der Gruppe I wird der FCB mit der AC Fiorentina auf ein Team treffen, gegen das er zwar noch nie gespielt hat.

Bestens bekannt ist aber der Coach der Italiener: Paulo Sousa war vor seinem Amtsantritt bei der «Viola» bis in diesem Sommer Trainer beim Schweizer Meister.

«  Wenn man sich entscheidet, in der Gruppenphase anzutreten, dann muss man unter die ersten Zwei kommen wollen. »

Urs Fischer
Trainer FC Basel

Aus dem 3. Topf wurde Basel mit Lech Posen ebenfalls ein bekannter Gegner zugelost: Mit den Polen haben sich die «Bebbi» erst vor wenigen Wochen gemessen. In der 3. Runde der CL-Qualifikation setzte man sich mit 3:1 und 1:0 durch. Die Gruppe I wird komplettiert mit dem portugiesischen Klub Belenenses.

«  Müssen an unsere Chance glauben. »

Didier Tholot
Trainer FC Sion

Der FC Sion wurde aus Topf 4 in die Gruppe B gelost. Dort warten die beiden internationalen Schwergewichte Liverpool und Bordeaux. Als Gruppenkopf gesetzt war der russische Vertreter Rubin Kasan.

Einzig mit den Engländern haben sich die Walliser schon einmal gemessen. Die Walliser spielten 1996 im Europacup der Pokalsieger gegen die «Reds» und kassierten damals eine 3:6- und eine 1:2-Niederlage.

Speziell dürften die Begegnungen mit Bordeaux für Trainer Didier Tholot sein. Er hatte in den Neunzigerjahren während seiner Aktiv-Zeit für den Klub aus der Gironde gestürmt. «Wir müssen in dieser Gruppe an unsere Chance glauben», sagt Tholot. Präsident Christian Constantin denkt, dass man hinter Liverpool mit Rubin und Bordeaux um Platz 2 kämpfen kann.

Sendebezug: www.srf.ch/sport, Web-Only-Livestream, 28.8.15, 13:00 Uhr