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FIFA WM 2014 Drogba bringt die Wende: Elfenbeinküste schlägt Japan

Die Elfenbeinküste kann von der erstmaligen Qualifikation für die WM-Achtelfinals träumen. Die Ivorer schlugen Japan in Recife dank einem Doppelschlag in der 2. Halbzeit mit 2:1.

Legende: Video «Elfenbeinküste-Japan: Die Highlights» abspielen. Laufzeit 2:33 Minuten.
Aus FIFA WM 2014 live vom 15.06.2014.

Mit Didier Drogba kam die Wende: In der 62. Minute wurde der Altmeister beim Stand von 0:1 eingewechselt (für Basels Geoffroy Serey Die), zwei Minuten später glich Wilfried Bony aus, nochmals 99 Sekunden später hiess es dank Gervinho 2:1 für die Elfenbeinküste.

Beide Tore fielen auf ähnliche Weise: Verteidiger Serge Aurier flankte von rechts, Bony und Gervinho nickten ein.

«Dass Drogba zu Beginn auf der Bank Platz nehmen musste, hatte strategische Gründe, war aber auch seiner Fitness geschuldet», erklärte Trainer Sabri Lamouchi nach dem Spiel. «Als er dann eingewechselt wurde, hat er den erfhofften Umschwung gebracht.»

Honda bringt Japan in Führung

Lange hatten die Ivorer bei misslichen Bedingungen in der Arena Pernambuco wenig gezeigt und waren verdient mit 0:1 in Rückstand gelegen. Die Japaner stürzten den Gegner mit hohem läuferischen Aufwand und viel Zug zum Tor immer wieder in Verlegenheit.

In der 16. Minute wurde die Nummer 46 der Weltrangliste mit der Führung belohnt - Keisuke Honda knallte den Ball aus rund 12 Metern in den linken Winkel. Vier Ivorer in seiner unmittelbaren Nähe konnten den 28-Jährigen nicht am Abschluss hindern. Vier Minuten später vergab Atsuto Uchida die nächste Grosschance.

Touré von Beginn weg auf dem Feld

Erst danach fand die Elfenbeinküste auch dank aggressiverer Zweikampfführung ihren Rhythmus. Captain Yaya Touré, dessen Einsatz lange Zeit ungewiss war, versuchte, sein Team nach vorn zu treiben. Die besten Chancen der Afrikaner in den ersten 60 Spielminuten hatte Arthur Boka mit einem Freistoss und einem Weitschuss. Dann kam Drogba.

5 Kommentare

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  • Kommentar von André P., ebikon
    Japan hat seeeeeeeeeeeehr mies gespielt - wirklich übel...sie haben sogar das 1. Tor gemacht also super Ausgangslage aber danach hatten sie keine Lust das 2:0 zu machen...von daher war es absehbar dass der Gegentreffer kommt - man hat es wie kommen sehen dass das nicht gut gehen kann....die Elefanten sind physisch viel stärker und da waren die Japaner wohl eingeschüchtert....irgendwann haben die Elfenbeinler wohl geschnallt dass sie Kopfbälle machen müssen weil sie viel grösser sind...
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  • Kommentar von D. Häberlin, Berlingen
    Den Titel dieses Artikels kann ich irgendwie nicht nachvollziehen. Drogba war ja an keinem der beiden Tore wirklich beteiligt. Dass die Tore kurz nach seiner Einwechslung gefallen sind, ist aus meiner Sicht eher ein Zufall. Was mir ausserdem aufgefallen ist bei den Spielberichten (nicht nur bei der WM, z. T. auch bei der Champions League und der Super League): kaum ein Spiel wird vollkommen chronologisch (von Anfang bis Ende) beschrieben. Warum nur? Die Artikel wären so viel leichter zu lesen.
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    1. Antwort von rené studer, zürich, thailand
      D. Häberlin@ Gut erkannt. Die INFORMATION leidet, die Verwirrung gewinnt. Wichtige Details werden nicht kommuniziert (gesendet) daraus resultiert eine gewisse Kontrolle. NACH RICHTEN hat eine bestimmte Sichtweise zu übermitteln (Hirnwäsche). Schlagzeilen, auf das sind wir abgerichtet und das wird produziert. Was darüber hinausgeht ist dann schon PROPAGANDA. Klare Grenzen erkennt nur wer über die RICHTIGEN Daten verfügt. Diese Spezielle Sichtweise kreieren Interessengruppen aus allen Lager
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    2. Antwort von saharij, fontibonland
      drogba war bei den toren nicht unmittelbar beteiligt. aber mit seiner einwechslung ging offensichtlich ein ruck durch die ivorer. die spielten danach wie ausgewechselt...
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    3. Antwort von hans bümpliz, brüggen
      Naja ich denke, dass nur durch seinen Namen die Ivorer sich mehr zugetraut haben und die Japaner waren eingeschüchtert... Vieleicht nicht mit dem Fuss dran beteiligt aber trotzdem hats ihn anscheinend gebraucht.
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