Messi und der lange Schatten von Maradona

Lionel Messi hat mit Barcelona alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. In der Nationalmannschaft konnte sich der Argentinier bisher noch nicht entfalten und aus dem Schatten Diego Maradonas treten.

Lionel Messi beim Stretching.

Bildlegende: Hoffnungsträger Lionel Messi soll Argentinien zum Titel schiessen. Reuters

Auf Lionel Messi lastet in Brasilien einmal mehr die Hoffnung einer ganzen Nation. Der 26-jährige soll Argentinien ausgerechnet im Land des Erzfeindes Brasilien zum 3. Weltmeistertitel führen.

Vor 4 Jahren sah sich Messi mit der gleichen Ausgangslage konfrontiert. Doch der Superstar konnte in Südafrika im Nationaldress einmal mehr nicht überzeugen. Das hat sich in den letzten Monaten aber geändert.

Verkorkste Barça-Saison als Rettung?

Während Messi bei Barcelona eine für seine Verhältnisse mässige Saison spielte, überzeugte er in der Nationalmannschaft. Coach Alejandro Sabella hat es geschafft, ein Team um Messi zu bauen. Mit Angel di Maria, Sergio Agüero und Gonzalo Higuain bildet er ein brandgefährliches Offensiv-Quartett.

Mit dem 1. WM-Titel nach 28 Jahren könnte Messi, der sein halbes Leben in Europa verbracht hat, in seinem Heimatland endgültig aus dem Schatten von Diego Maradona treten und sich bei seinen Landsleuten unsterblich machen.

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Messis erster Auftritt gegen Bosnien-Herzegowina

4:47 min, aus FIFA WM – Preview vom 15.6.2014

TV-Hinweis

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Den Match Argentinien-Bosnien sehen Sie ab 23:05 Uhr auf SRF zwei und im Livestream.