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Schweizer Nationalmannschaft SFV-Spitze zieht positives WM-Fazit

SFV-Präsident Peter Gilléron und der Nati-Delegierte Peter Stadelmann haben ein positives Fazit von der Schweizer WM-Kampagne ziehen können. Gelobt wurde das sportliche Abschneiden, aber auch die reibungslose Organisation.

Der Nati-Delegierte Peter Stadelmann gibt bei der Pressekonferenz Auskunft.
Legende: Zufrieden Der Nati-Delegierte Peter Stadelmann. Keystone

Die Schweizer Nati hat ihre Ziele an der WM in Brasilien erreicht und eine gute Visitenkarte für den Schweizer Fussball hinterlassen. Klar, zeigte sich die Spitze des Verbandes zufrieden mit den vergangenen Tagen. «Sportlich und organisatiorisch darf ich ein positives Fazit ziehen», sagte der Nati-Delegierte Peter Stadelmann.

Legende: Video Bilanz-Interview mit Ottmar Hitzfeld abspielen. Laufzeit 05:22 Minuten.
Aus FIFA WM 2014 live vom 02.07.2014.

Fortschritte gegenüber 2010 erkannt

Ottmar Hitzfeld und seine Spieler hätten bewiesen, mit Argentinien auf Augenhöhe zu sein. «Ich habe zudem den Eindruck, dass Team und Staff näher zusammen gerückt sind, es wurde zum Beispiel viel mehr gelacht als früher», analysierte Stadelmann. Er erkenne klare Fortschritte zur WM-Kampagne 2010 in Südafrika.

Besonders gefreut hat Stadelmann, dass sich die Nati auch von Rückschlägen wie der deutlichen Niederlage gegen Frankreich oder den Verletzungen von Steve von Bergen oder Mario Gavranovic nicht entmutigen liess. «Daher möchte ich der Mannschaft und dem Trainerstab herzlich danken.»

Keine Probleme in der Organisation

Speziell erwähnen wollte Stadelmann, dass die Kampagne von Beginn der Vorbereitung in Weggis bis zum Out in Sao Paulo «pannenfrei» über die Bühne ging. «Es zeigt sich, dass der SFV inzwischen über erhebliche Erfahrung mit der Organisation einer solchen WM-Kampagne verfügt.»

SFV-Präsident Peter Gilléron schloss sich den lobenden Worten an und bedankte sich ausdrücklich bei Hitzfeld für die sechsjährige Zusammenarbeit. «Der Abschied von Ottmar ist schmerzlicher als der Abschied aus Brasilien», schloss der Berner seine Ausführungen.

Sendebezug: SRF zwei, FIFA WM 2014 WM-Magazin, 02.07.14, 22:20 Uhr

7 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Sahli, Rubigen
    Da ist man an der Verbandspitze aber rasch und mit wenig zufrieden! Nicht verwunderlich, dass diese Nationalmannschaft es nicht weiter bringt. Sich gegenseitig auf die Schulter klopfen und mit einer "mir si de Siebesieche-Mentalität" kann man es ja zu nichts bringen.
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  • Kommentar von Viktor Turnheer, Mels SG
    Alle scheinen bereits wieder glücklich und zufrieden. Das ist genau der Grund, weshalb es an den grossen Turnieren nie zu mehr reicht. Es ist diese Genügsamkeit, die Petkovic endlich aus den Kopfen verscheuchen muss, sonst wird das nie etwas mit einer Viertel- oder gar Halbfinalqualifikation.
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    1. Antwort von Mike Brunner, Lachen
      Glauben sie ernsthaft die Spieler und Trainer wollten nicht wirklich in den Viertelfinal? Es sah anders aus, einfach nur Pech oder Schicksal. Es sind auch 3 Weltmeistermannschaften aus Europa in der Vorrunde ausgeschieden, das ist nunmal so. Die Schweiz ist nicht eine Eintagesfliege sondern es braucht vermutlich mehrere Anläufe, das nächste Mal wird es klappen, zuerst in Frankreich und dann in Russland werden wir weiter kommen! Hopp Schwiiiz!
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    2. Antwort von E.Wagner, Zug
      Nadann werden wir es ja sehen ob Petkovic es besser macht. Jedenfalls kann er bereits eine junge gute Mannschaft von Hitzfeld übernehmen und muss sie nicht erst neu erfinden so wie er es musste. Ist nicht auch immer in jedem Spiel ein bisschen Wettkampfglück mit dabei?
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    3. Antwort von Viktor Turnheer, Mels SG
      @MB: Die hochdotierten ausgeschiedenen ehemaligen oder noch amtierenden Weltmeister haben aber im Gegensatz zur CH-Nati in ihrer Geschichte den Titel eben ein oder gar mehrmals eingefahren. Abgesehen von den Vorkriegsjahren ist die Schweiz noch an keiner EM oder WM über die erste KO-Runde hinausgekommen. Das kann es bei dem Aufwand der da betrieben wird, einfach nicht sein. Jede vergleichbare Fussballnation war da erfolgreicher als die Schweiz.
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    4. Antwort von Reto Munteler, Zürich
      Der nächste Schritt nach vorne ist nicht, ein Viertel- oder Halbfinale zu erreichen, sondern nach über 60 Jahren in einer K.o-Phase wieder einmal ein Tor zu erzielen.
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    5. Antwort von Doc, Hollywwod
      @Victor aus Mels: dann zählen Sie doch bitte die vergleichbaren erfolgreicheren Nationen mal auf.
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