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FIFA WM 2014 WM-Out für Franck Ribéry

Hiobsbotschaft für die französische Nationalmannschaft: Superstar Franck Ribéry muss wegen seinen Rückenproblemen für die WM Forfait geben. Dies gab Coach Didier Deschamps am Freitagnachmittag bekannt.

Legende: Video WM ohne Franck Ribéry abspielen. Laufzeit 0:21 Minuten.
Vom 06.06.2014.

Russland ohne Schirokow

Russland muss in Brasilien auf seinen Captain Roman Schirokow verzichten. Der Mittelfeldspieler des FK Krasnodar muss sich in der nächsten Woche einer Operation unterziehen. Schirokow hatte sich Ende April eine Achillessehnenverletzung zugezogen.

Der Schweizer Gruppengegner Frankreich muss bei der WM-Endrunde in Brasilien ohne ihren Offensivstar Franck Ribéry auskommen. Der Bayern-Akteur leidet weiterhin an Rückenbeschwerden, die einen Einsatz verunmöglichen.

«Bereits vor der gemeinsamen Trainingseinheit heute Morgen musste er aufhören, die Schmerzen waren zu stark», erklärte Deschamps. «Wir haben heute Nachmittag weitere Checks durchgeführt die ergeben haben, dass sich die Situation verschlimmert hat. Er wird in den nächsten Wochen nicht trainieren, geschweige denn ein Match bestreiten können.»

Es sei ein schwieriger Moment und trauriger Tag für den französischen Fussball, sagte der Coach weiter. «Aber wir müssen da durch.»

«Verlasse Team schweren Herzens»

«Mir bricht das Herz», sagte Ribéry am Freitagabend vor der Abreise aus dem Trainingslagers. Er verlasse seine Kameraden «schweren Herzens», der Verzicht auf die WM sei wegen der chronischen Lendenschmerzen aber
«unvermeidlich» gewesen.

Auch Grenier fällt aus

Neben Ribéry müssen die Franzosen auch auf Mittelfeldspieler Clement Grenier verzichten. Nachnominiert wurden Morgan Schneiderlin (Southampton) und Rémy Cabella (Montpellier). Frankreich trifft in der Gruppe E neben der Schweiz noch auf Honduras und Ecuador.

10 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Auch mit Ribéry würden die Franzosen nicht viel reissen, zudem haben sie sich im Barrage-Rückspiel nur dank zwei klarer Abseitstore für die WM qualifiziert. Deshalb gibt es jetzt keine ukrainischen Flaggen zu kaufen, die ich jetzt, bei dieser kritischen politischen Lage im Osten, so gern mit dem Auto spazieren fahren würde.
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    1. Antwort von Fabio Del Bianco, Spiez
      Deine Sympathie für die Ukraine in Ehren, doch ich sehe das nicht so. Frankreich hat meines Wissens ein Abseitstor geschossen, und dafür aber ein REGULÄRES Tor nicht zu gesprochen bekommen. Doch das ist Schnee von gestern. Aktuell halte ich die Franzosen für besser als vor 2 Jahren (EM), ihnen hat dieser 3-0 Erfolg grossen Auftrieb gegeben (gutes Team). MIT Ribery wären die Franzosen stark, ohne ihn sind sie trotzdem auch noch gut genug. Titelfavorit sind sie jedoch sicher nicht.
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  • Kommentar von Simi, Bremgarten
    Der Französische Nationaltrainer bietet lieber einen Schneiderlein als einen SAMIR NASRI auf ,wenn ein Franck Ribéry nicht spielen kann ??? da kann ich nur sagen schade für Frankreich und die Gesamte Wm , aber Super für die Schweiz :D
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    1. Antwort von V.B., Winti
      Finde ich auch sehr schade! Nasri war schon mein Lieblingsspieler bei den Franzosen als er noch bei Marseille war. Aber Hut ab für diese Entscheidung! Frankreich hat wohl aus seinen Skandalen gelernt und greift jetzt rigoros durch. Sie sagten, er sei kein Thema und so ist es auch bei dem geblieben. Finde ich stark, sie bleiben ihrer Linie treu und machen nicht nur leere Phrasen.
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  • Kommentar von André Pi, ebikon
    die würden nicht auf die Idee kommen , Sami Nasri zu nominieren...den besten lassen sie zuhause, wahrscheinlich wieder wegen eines skandals...unfassbar! die Franzosen immer wieder witzig an der WM...aber gut für die Schweiz...
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