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2. WM-Sieg der Geschichte Iran siegt dank marokkanischem Eigentor

  • Der Iran siegt mit 1:0 und feiert seinen 2. WM-Sieg nach dem 2:1 über die USA 1998.
  • Das Tor erzielt der Marokkaner Bouhaddouz, der in die eigenen Maschen trifft.
  • Marokko hat mehr Spielanteile, steht aber mit 0 Punkten da.

Es war ein in allen Belangen glücklicher Sieg der Iraner. Marokko tat mehr für das Spiel und hatte auch mehr (wenn auch nicht immer klare) Torchancen.

Dann brach die 95. Minute an. Irans Ehsan Hajsafi trat einen Freistoss und der unglückliche «Joker» Aziz Bouhaddouz, Stürmer von St. Pauli, köpfelte den Ball ins eigene Tor.

Zuvor hatte Irans Hüter Alireza Beiranvand sein Team im Spiel gehalten, als er einen Schuss von Younès Belhanda spektakulär aus der Ecke fischte (80.).

Legende: Video Iran-Coach Queiroz: «Intelligentes Spiel und grossartige Einstellung» abspielen. Laufzeit 00:37 Minuten.
Aus FIFA WM 2018 Clips vom 15.06.2018.

Marokko besser gestartet

Die Marokkaner hatten einen temporeichen Beginn hingelegt und waren durch Ziyech (4.), El Kaabi (8.), Captain Medhi Benatia und Belhanda (beide 19.) zu Torgelegenheiten gekommen.

Irans einzige nennenswerte Chance vor dem Treffer entstand nach einem Konter durch Sardar Azmoun (40.). Marokkos Keeper Munir Mohand blieb aber Zweikampfsieger. Insgesamt bewegte sich das Spiel zwischen den Weltnummern 41 (Marokko) und 37 auf bescheidenem Niveau.

So geht es weiter

Für die marokkanische Delegation droht die Russland-Reise ein Debakel sondergleichen zu werden: Erst die Abstimmungsniederlage um die WM 2026, nun ein WM-Start mit 0 Punkten. Und es folgen noch die Spiele gegen die Gruppenfavoriten Portugal und Spanien.

Sendebezug: Laufende WM-Berichterstattung SRF zwei

1 Kommentar

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  • Kommentar von Fabio Del Bianco (fäbufuessball)
    Erste 15 Minuten: SUPER Marokko... wirklich, dann hat der Iran sich langsam darauf eingestellt und ist selbst besser ins Spiel (inkl. Chancen) gekommen. Leider wurde es in Halbzeit 2 ein wahrer Grottenkick. Wenigstens dann KEIN 0-0, obwohl das am Ende gerecht gewesen wäre. Wirklich schade, wäre Marokko am Anfang in Führung gegangen, wäre es vielleicht ein Hammer-Match geworden.
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