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Die WM-Gruppe A im Überblick Der Gastgeber zwischen hohem Druck und wenig Kredit

Die Vorrunden-Duelle der WM unter der Lupe: Das ist die Gruppe A mit Russland, Saudi-Arabien, Ägypten und Uruguay.

  • Wir stellen Ihnen die 8 Gruppen der WM in Russland genauer vor.
  • Die Gruppe A steht im Zeichen eines Gastgebers unter Druck und der Hoffnung einer ganzen Nation auf «König Mo».
  • Um den Einzug in die K.o.-Phase kämpfen Russland, Uruguay, Ägypten und Saudi-Arabien.
Fussballspieler
Legende: Igor Akinfejew Der russische Keeper musste zuletzt häufiger hinter sich greifen. Imago

Die Ausgangslage: Russischer Glanz nur neben dem Platz?

Als Südafrika 2010 als WM-Gastgeber bereits in der Vorrunde scheiterte, war dies ein Novum. Russland droht 8 Jahre später ein ähnliches Schicksal. Der «Sbornaja» werden nach mehr als ernüchternden Ergebnissen an der Euro 2016 und dem letzten Confed Cup kaum Chancen auf einen Exploit eingeräumt.

Dennoch ist die innere Erwartungshaltung immens. Schliesslich machte Präsident Wladimir Putin die WM zu seinem Prestige-Projekt. Das Fussball-Fest lässt sich Russland kolportierte 10 Milliarden Euro kosten.

Putin
Legende: Wladimir Putin Der russische Präsident hat grosse Erwartungen. Imago

Im Fokus: Ägyptens «Pharao» und Uruguays Traumangriff

Während die russischen Hoffnungsträger wie Alexander Golowin, Fedor Smolow oder Keeper und Captain Igor Akinfeew in der heimischen Liga aktiv sind, setzt die Konkurrenz auf Weltstars: Ganz Ägypten liegt (dem angeschlagenen) Champions-League-Finalisten Mohamed Salah (Liverpool) zu Füssen. Bei Uruguay ist alles auf das prominente Sturmduo Luis Suarez (Barcelona) und Edinson Cavani (PSG) ausgelegt.

Was sonst noch zu sagen ist

  • Saudi-Arabien ist als 67. des Fifa-Rankings das einzige Team der WM 2018, das schlechter klassiert ist als Gastgeber Russland (66.).
  • Ägypten setzt auf eine ganz spezielle Vorbereitung: Mittels genetischer Tests soll die Regeneration der Spieler perfektioniert werden.

Die Spiele der Gruppe A

AnpfiffPartie
Ort
14.6.2018, 17 Uhr
Russland - Saudi-Arabien
Moskau
15.6.2018, 14 Uhr
Ägypten - Uruguay
Jekaterinburg
19.6.2018, 20 Uhr
Russland - Ägypten
St. Petersburg
20.6.2018, 17 Uhr
Uruguay - Saudi-Arabien
Rostow
25.6.2018, 16 Uhr
Saudi-Arabien - Ägypten
Wolgograd
25.6.2018, 16 UhrUruguay - Russland
Samara

Das sagen die Trainer

  • Russlands Stanislaw Tschertschessow: «Wir werden gegen Saudi-Arabien eine andere Mannschaft erleben.» (nach den verpatzten Testspielen, Anm. d. Red.)
  • Uruguays Oscar Tabarez: «Wir müssen unseren Weg weitergehen.»
  • Ägyptens Hector Cuper: «Salah ist eine Waffe für uns.»
  • Saudi-Arabiens Juan Antonio Pizzi: «Wir wollen die Vorrunde überstehen.»

So geht's nach der Gruppenphase weiter

In den Achtelfinals dürften die Gegner des Gruppensiegers respektive des Gruppenzweiten Portugal und Spanien heissen. Die iberischen Teams messen sich in der Gruppe B mit Marokko und Iran.

Sendebezug: SRF zwei, Road to the FIFA World Cup, 3.6.2018, 20:05 Uhr

1 Kommentar

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  • Kommentar von Martin Gebauer (Gebi)
    Ich hoffe, die Russen scheiden früh aus. Ihr Fussball ist altmodisch und unansehnlich. Evtl. dürfen sie auf den einen oder andern seltsamen Schiedsrichterentscheid hoffen. Der Glanz aus Sowjettagen ist verblasst. Das Ausländerkontingent hat dem Russischen Fussball das Genick gebrochen. In der heimischen Liga verdienen die Russen Fantasiegehälter und haben kaum Konkurrenz.
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