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Schweizer Cup Sion dank Topskorer Konaté im Cupfinal

Der FC Sion hat zum 13. Mal den Einzug in den Cupfinal geschafft. Die Walliser setzten sich im Halbfinal auswärts bei Titelverteidiger Zürich mit 1:0 durch. Matchwinner für die Sittener war einmal mehr Goalgetter Moussa Konaté.

Legende: Video FCZ-Sion: Die Highlights abspielen. Laufzeit 3:23 Minuten.
Aus sportlive vom 07.04.2015.

Konaté ist in den letzten Wochen dank seinen Toren die prägende Figur bei den aufstrebenden Sittenern. Seinen hervorragenden Lauf setzte der Senegalese auch im Cup-Halbfinal im Letzigrund beim FC Zürich fort. Mit seinem neunten Treffer in den letzten acht Partien sicherte er Sion zum 13. Mal den Einzug in den Cupfinal.

Dabei bewies Konaté in der 48. Minute einmal mehr seinen exzellenten Torriecher. Nach einer scheinbar ungefährlichen Flanke konnten die Zürcher nicht genügend klären. Der Ball landete schliesslich beim Stürmer, der aus der Drehung wuchtig zum 1:0 traf.

Legende: Video Konatés entscheidendes Tor abspielen. Laufzeit 0:58 Minuten.
Aus sportlive vom 07.04.2015.

Grosse Verunsicherung beim FCZ

Der Treffer brachte mehr Leben in eine bis dahin sehr zähe Partie. In der ersten Halbzeit bekamen die nur 6800 Zuschauer im Letzigrund fussballerische Magerkost geboten. Das Spiel war in erster Linie von Kampf geprägt, gute Chancen blieben Mangelware. Während sich die Gäste nach der herben 0:5-Pleite gegen GC vom Freitag immerhin bemüht zeigten, war den Zürchern die Verunsicherung nach drei Meisterschafts-Niederlagen in Folge deutlich anzumerken. Erst nach gut 20 Minuten fand der FCZ besser ins Spiel.

Kajevic vergibt Ausgleich

Es brauchte aber den Gegentreffer durch Konaté, um die Gastgeber allmählich wachzurütteln. Mit der drohenden Niederlage vor Augen trat der FCZ gegen abwartende Sittener nun entschlossener auf. Richtig zwingend agierte das Team von Coach Urs Meier aber selten. Die beste Chance zum Ausgleich vergab Asmir Kajevic in der 70. Minute. Nach einer Flanke von Davide Chiumiento scheiterte der Mittelfeldspieler aber aus acht Metern an Sion-Keeper Andris Vanins.

Sion gegen St. Gallen oder Basel

In der Schlussphase wurden die Angriffsbemühungen der Zürcher immer verzweifelter. Gegen disziplinierte Gäste wollte der Ausgleich aber nicht mehr gelingen. «Es hat nicht sollen sein», lautete die nüchterne Bilanz von FCZ-Coach Meier nach der nächsten Zürcher Enttäuschung.

Bei Sion war die Freude über einen weiteren Cup-Exploit derweil gross. «Wir haben zwar durch Kampf den Sieg geholt», sagte Reto Ziegler. «Aber wir haben das einzige Tor geschossen und deshalb verdient gewonnen.» Die Walliser kämpfen am 7. Juni in Basel gegen St. Gallen oder Basel um den 13. Cupsieg der Klubgeschichte.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 07.04.15, 20:00 Uhr

14 Kommentare

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  • Kommentar von marco schmied, basel
    Liebe basel hasser, man kann vom fcb halten was man will und herablassendes getue finde ich auch als basler daneben. Und: der fcb bringt der ch sehr viel, yb und zürich hätten keine europaleague oder championsleague quali spielen können, ohne den fcb hätten wir weniger startplätze.
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  • Kommentar von Schorsch vom Hafebeggi, Basel
    Jetzt muss nur noch der FC Basel gewinnen und gegen Sion den Titel holen dann ist Basel die erste und einzige Mannschaft die die Sittener im Final geschlagen haben. Zum Match kann ich nur sagen das es dass war was ich mir gedacht habe. Langweiliges gekicke in einem leeren Stadion und ohne grossen Aufreger. Wann fusionieren die Zürcher Clubs? Das wäre das beste. Sonst kommt bald noch Red Bull und kauft einen Klub.
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    1. Antwort von beat loosli, suhr
      der fcb soll doch mit dem sc freiburg fusionieren oder mit mulhouse. und dann können sie die buli oder die ligue1 aufmischen.... dann geht ihr wenigstens der rest-schweiz nicht mehr auf die eier! ächt säute ä blödere kommentar aus ihre gläse, herr hafebggi!
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    2. Antwort von Peter Escher, Leuk - Stadt
      Schorsch vom Hafebeggi, Basel / .. träumen erlaubt ..! - und wenn, dann schon neues Sujet für die nächste < Fasenacht > , so oder so ;-)
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    3. Antwort von Fabio Del Bianco, Spiez
      Das Wort "Fusion" kommt immer dann auf, wenn es um Zuschauerzahlen in Zürich geht. Beide (GC & FCZ) sind nicht gerade "Stadion-Füller". Doch "fusionieren" Sie Bayern und 1860 oder Milan und Inter, Celtic und die Glasgow Rangers usw. DAS GEHT NICHT. NIEMAND würde dies auch in Zürich wollen, jegliche Identität würde verloren gehen. Zuviel Tradition steckt in diesen Beiden Vereinen, deshalb UNMÖGLICH mit GC & dem FCZ. Trotz der wenigen Zuschauer; schade und ein Witz über den niemand lachen würde.
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    4. Antwort von Gysler A, VD
      @Beat Loosli: BRAVO, endlich hat jemand "Eier" um den FC Basel mit deren zigr-Millionen in die Wüste, resp. Bundesliga zu schicken. Dem Schweizer Fussball bringt dieser Club nun gar nichts: die hochnäsige, erhabene Clubleitung schaut doch nur auf deren eigenen Ruhm, auf dem wir restliche Schweizer sehr gut verzichten können.
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    5. Antwort von Brönnimann, D. S., Basel
      @ Gysler A, VD Wirklich grossartig, wieviel Mumm es braucht, um in einem Online-Forum eine Fussballmannschaft zu diffamieren. So was von mutig, ich bin beeindruckt! (Ironie off). PS: Mal ganz neutral beobachtet: Die Clubleitung vom FCB ist jetzt wirklich nicht bekannt für ihre Hochnäsigkeit und für kurzfristiges Erfolgsdenken. Da gibt es ganz andere (z. B. diejenige vom FCZ, wie von Ihnen selber angemerkt). Das war doch jetzt auch mutig von mir, oder??
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  • Kommentar von Raffi, asap
    Zum Glück haben wir einen neuen Torhüter. Seither verlieren wir nur noch 0:1. Canepa raus. Ach nein der bezahlt ja. Oder Moment. Seine Frau bezahlt ja genau genommen. Also Frau Canepa. Bitte sofort Herr Canepa entlassen. Seinen Trainer kann Er auch gleich mitnehmen.
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