Zum Inhalt springen

2:7-Debakel gegen Sion Thun geht im Tourbillon unter

Legende: Video Sion lässt Thun keine Chance abspielen. Laufzeit 5:00 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 11.03.2018.
  • Thun fällt regelrecht auseinander und verliert das Kellerduell gegen Sion 2:7.
  • Für Sion treffen 6 verschiedene Spieler, ein Tor steuert Thuns Righetti bei.
  • Beide Mannschaften sind nun punktgleich, die Berner Oberländer belegen aufgrund des schlechteren Torverhältnisses aber den letzten Tabellenplatz.

Mit einem 1:3-Rückstand und einem Mann weniger verabschiedeten sich die Thuner nach 45 Minuten in die Pause. Die Berner Oberländer hatten eine Halbzeit zum Vergessen erlebt, die im Platzverweis gegen Chris Kablan (44.) gipfelte. Doch es sollte noch schlimmer kommen.

Keine 2 Minuten nach Wiederanpfiff mussten die Gäste bereits den 4. Gegentreffer hinnehmen. Eine Flanke von Ermir Lenjani wurde ungewollt zum Torschuss und schlug hinter Djordje Nikolic ein.

Trotz der fast aussichtslosen Situation gaben sich die Thuner noch nicht geschlagen. Der Lohn dafür war der Anschlusstreffer durch Marvin Spielmann, der aber nur Minuten später zur Makulatur wurde: Pajtim Kasami vom Elfmeterpunkt (69.), ein Eigentor von Timo Righetti (77.) und ein Jokertor von Marco Schneuwly (80.) besiegelten das Schicksal der Thuner endgültig.

Alles läuft gegen Thun

Die Partie hatte aus Sicht der Berner Oberländer bereits schlecht begonnen. In der 12. Minute zirkelte Carlitos einen Freistoss zur Mitte, der an Freund und Feind vorbei ins Tor segelte. Auf den 2. Sittener Treffer durch Matheus Cunha konnte Thun zwar umgehend reagieren. Dank einem fragwürdigen Handspenalty stellte Sion den Zwei-Tore-Vorsprung aber noch vor der Pause wieder her.

Legende: Video Hands oder nicht? Sion bekommt Elfmeter abspielen. Laufzeit 0:48 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 11.03.2018.

Mit dem 7:2-Sieg hat sich Sion den Frust vorerst von der Seele geschossen. Ihre Abstiegssorgen sind die Sittener aber keinesfalls los, auch wenn die rote Laterne aufgrund des schlechteren Torverhältnisses nun bei Thun ist.

Sendebezug: SRF zwei, Goool, 11.03.2018, 18:00 Uhr

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Reini Styger (stygersson)
    Solche Spiele gibt es leider. Der erst Penalty und die rote Karte waren eine Frechheit. Aber hoffentlich siegt am Ende die Gerechtigkeit: Der FC Sion gehört in die Challenge League nur schon wegen den Constantins. Irgendwo ist noch Anstand, Charakter und nicht ständige Trainer- und Spielerwechsel gefragt, von sinnvoller Aufbau- sowie Ausbildungsarbeit ohne das grosse Portemonnaie ganz zu schweigen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Reinhard Steiner (reiste)
      Ach Gott, da ist er wieder der "Wallis-Hasser". Lassen wir ihm doch den Drang, gegen das Wallis zu wettern. Nichts als Frust und Einsamkeit.. Eigentlich sind solche Menschen bedauernswürdig.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Martin Ryter (Tinu57)
    Thun sollte nun wie CC handeln und endlich den Trainer wechseln!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von H. Lörtscher (HJL)
    Dann spiele ich jetzt mal den Thuner-Gränni und sage: Herzlichen Glückwunsch dem Spielplangestalter der SFL. Die Absicht den FCT mit diesem ungeheuerlichen Startprogramm in eine Abwärtstendenz zu treiben scheint erfolgreich zu sein. Dies hat er ja schon zu Saisonbeginn versucht und nun noch einen drauf gesetzt. SIE kriegen uns nicht runter !
    Ablehnen den Kommentar ablehnen