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Super League Basel mit später Wende zum Sieg

Der FC Basel hat den Spitzenkampf der 20. Super-League-Runde gegen YB für sich entscheiden können. Das Heimteam drehte in den letzten 10 Minuten einen 1:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg.

Bis 10 Minuten vor Schluss sah es danach aus, als würde YB erstmals seit Anfang September und dem 7. Spieltag wieder an die Spitze der Super League zurückkehren. Doch Marcelo Diaz (80.) mit einem Traumtor in den Winkel und Fabian Frei mittels umstrittenen Penalty (89.) sorgten für eine späte Wende zugunsten des Heimteams.

Raphaël Nuzzolo hätte YB beinahe doch noch einen Punktgewinn beschert, doch sein Schuss aus kurzer Distanz in der Nachspielzeit glitt via Lattenoberkante über das Tor. Es war der Schlusspunkt in einem intensiven und unterhaltsamen Spitzenkampf im St. Jakob-Park.

Basel mit ersten Akzenten

Zu Beginn hatte das Heimteam mehr vom Spiel und setzte die ersten offensiven Ausrufezeichen. Erst klärte Yvon Mvogo mit einer starken Paraden einen Schuss von Fabian Frei (13.). Danach liessen abermals Frei (18.), Matias Delgado (24.) und Gaston Sauro per Kopf (25.) bei ihren Abschlüssen die nötige Präzision vermissen.

Ganz anders die Berner: Leonardo Bertone traf nach einer knappen halben Stunde mittels direkt verwandeltem Freistoss zum 1:0. Für den 19-Jährigen, der den gesperrten Moreno Costanzo vertrat, war es der erste Super-League-Treffer. Nur 4 Minuten später doppelte Alexander Gerndt nach. Der Schwede schloss einen Konter mit einem präzisen Flachschuss in die rechte Ecke ab.

Dem Tor war ein unglücklicher Basler Ballverlust vorangegangen: Schiedsrichter Nikolaj Hänni lenkte eine FCB-Querpass direkt in die Füsse von Bertone ab, der in der Folge Gerndt lancierte.

Streller mit dem Anschlusstreffer

Noch vor der Pause gelang dem Heimteam der Anschlusstreffer. Eine zu kurze Befreiung von YB-Neuverpflichtung Milan Vilotic landete bei Marco Streller. Der FCB-Captain zog direkt aus 20 Metern ab und traf mit einem Aufsetzer zum 1:2 (44.).

Auch nach der Pause drückte Basel gegen die stetig passiver agierende Berner vehement auf den Ausgleich. Die Anstregungen sollten belohnt werden - wenn auch spät.

Basel setzt sich ab

Mit dem Sieg distanzierte der FCB die Hauptstädter auf 5 Punkte. YB hingegen beklagte nebst der Niederlage auch die verletzungsbedingten Ausfälle von Alain Rochat und Gerndt. Und sollte GC am Sonntag das Heimspiel gegen Aarau gewinnen, würden die Zürcher die Berner als erste Verfolger des Leaders ablösen.

88 Kommentare

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  • Kommentar von Rotblau Forever, Allschwil
    1) Es ist sehr schwierig für den Schiri - die Kulisse ist zweifellos beeindruckend. Das ist allerdings nicht das Problem des FCB, der nur seinen Heimvorteil nutzt - niemand hat den anderen Clubs verboten, einen Zuschauerschnitt von um 25'000 zu generieren... 2) Die Schiris sind überfordert. Auch das ist nicht dem FCB anzulasten. Wann wird endlich der Videobeweis eingeführt, mindestens für Tor- und Penaltyentscheide? Das hätte bei zwei von drei Basler Toren für "objektive" Entscheide gesorgt...
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  • Kommentar von Hans Zwahlen, Kriens
    Naja, spätestens jetzt dürfte wohl allen klar sein, warum kein CH-Referee an der WM pfeift. Schiri Hänni zog einen rabenschwarzen Tag ein: Zuerst spielte er mit und YB erzielte so den 2.Treffer, dann ahndet er eine diskussionslose Ampelkarte für Xhaka nur mit gelb, und als Krönung das Penaltygeschenk (das grenzte an Frechheit!). Das Problem ist, dass die Schiris regelmässig so Leistungen abgeben und masslos überfordert sind...
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  • Kommentar von Urs Sahli, Rubigen
    Sicher hat YB nach der Pause nicht mehr so gespielt wie in der 1. Halbzeit. Daher wäre eine Punkteteilung gerecht gewesen. Aber das rüde einsteigen von Xhaka hätte eine rote Karte und Spielsperren verdient. Die Verletzung von Gerndt spricht für sich. Mir ist kein CH-Schiri bekannt, der dem Druck des Basler-Mobs gewachsen ist. Resultat = zweifelhafte, unverständliche Entscheide, selbstverständlich z.G, der Basler. Niemand hat "Füdle" hier zum Rechten zu schauen.
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    1. Antwort von Fc luzern, Zürich
      Es wird immer wieder aus unerklärlichen Gründen für Basel entschieden!!!!!!!!
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    2. Antwort von L.G., Basel
      Basler Mob???? Ehhm NEIN! Wenn sie das Spiel gesehen haben, dann hätten Sie gesehen, dass Hänni in der Ersten Halbzeit klar für YB gepfiffen hat! In der Zweiten war es etwas gerechter, aber die fehlende Kompetenz des Schiedsrichters auf den "Basler Mob" zu übertragen ist eine Ausrede, um das Versagen des eigenen Clubs zu gerechtfertigen! Wir brauchen keinen Schiedsrichter um zu gewinnen! Wir werden mit Chelsea fertig, da werden wir auch den ewigen Zweiten (YB) packen (wenn auch in der 89.Min).
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