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Super League Constantin: «Ich bereue nichts»

Christian Constantin wird wie erwartet gegen die Sanktionen der Swiss Football League Rekurs einlegen. Dies erklärt der Präsident des FC Sion gegenüber RTS.

Legende: Video Constantin: «Habe ihm ein wenig auf die Sprünge geholfen» abspielen. Laufzeit 0:33 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 15.10.2017.

Erstmals seit die Disziplinarkommission der Liga ihn wegen der Attacke gegen den TV-Experten Rolf Fringer für 14 Monate gesperrt und mit einer Busse von 100'000 Franken belegt hat, äusserte sich Constantin ausführlich. Er erklärte, dass am Montag oder Dienstag der Rekurs eingereicht werde.

Zum Inhalt dieser Einsprache blieb er vage. Der Blick habe die Disziplinarkommission mit seiner Berichterstattung beeinflusst und gewisse Aussagen von Interview-Partnern falsch wiedergegeben, antwortete er auf die Frage nach der Begründung für den Rekurs.

Ich bin zu ihm hin und habe gesagt: «Rolf, es reicht.»

Constantin, der die gegen ihn verhängte Sperre beim Heimspiel Sions gegen St. Gallen respektierte, zeigte sich uneinsichtig, was sein Verschulden angeht.

Kämpferischer Constantin

Fringer habe ihn seit 2009 immer wieder kritisiert. Am 21. September sei der TV-Experte zunächst mit Constantins Sohn Barthélémy, der beim FC Sion als Sportchef amtet, aneinander geraten. Als ihn der Vater zur Rede stellen wollte, habe Fringer gemeint, er habe nichts gesagt. So erzählte Christian Constantin die Ereignisse, die nach dem Match zwischen Lugano und Sion zur Attacke geführt hatten.

Ich bereue es nicht, aber es war nicht richtig.
Legende: Video Constantin will Rekurs einlegen abspielen. Laufzeit 0:19 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 15.10.2017.

«Ich bereue es nicht, aber es war nicht richtig», meinte Christian Constantin. Er hätte nicht zur Selbstjustiz greifen sollen. Die Sanktionen gegen ihn nahm er vordergründig gelassen hin. Derzeit seien sie schliesslich noch nicht definitiv: «Sie bringen mich mehr zum Lachen, als dass sie mir weh tun.»

Wie weit er nun juristisch gehen wird, um gegen die Sperre und Busse vorzugehen, sagte Constantin nicht. Er werde aber das abschliessende Urteil akzeptieren.

Sendebezug: Radio SRF 4 News, Bulletin von 12:00 Uhr, 12.10.17

19 Kommentare

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  • Kommentar von Erika Leupi (Erika Leupi)
    Habe nur einen Ausdruck dafür: Lausbuben. Und Constatin denkt mit Geld kann man alles machen, super Vorbild für seinen Sohn. Und dann diese ganze Aufmerksamkeit, alles nur ätzend. Erika vo Thalwil
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  • Kommentar von Josef Graf (Josef Graf)
    Erstaunlich ist, dass es Leute gibt, die eine Kartonmaske mit einer Foto von CC für 5 Franken kaufen und sich auf diese Weise mit jemandem solidarisieren, der einen andere Person körperlich angegriffen hat. Und noch erstaunlicher ist, dass die Medien über dieses unsinnige Treiben der Maskenträger/innen kritiklos und erst noch mit Bildern berichten.
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    1. Antwort von Hans Anreiner (Hans.Anreiner)
      Ich frage sie mal Herr Graf, was ist schlimmer, eine Ohrfeige und einen Tritt in den Arsch als über mehrere Jahre jemanden zu denunzieren, defarmieren und überall anzugreifen mit einer bösen Absicht dahinter? Und das gleich mit der ganzen Familie des Gegners? Und wohlgemerkt, mit mehrmaligen Warnungen das zu unterlassen. Nein, man macht einfach weiter und ignoriert dies einfach? Echt? Willkommen Gesellschaft! Bloss gut, hatte CC keine Waffe wie Tschanun oder im Zuger Verwaltungsgebäude.
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  • Kommentar von Andy Schmid (andy)
    Mit Sturheit, Gewalt, Uneinsichtigkeit und weiteren Defiziten bringt man es im Wallis zum mehrfachen Millionär. Ich erinnere mich an Weinpanscher, Furkalöcher, Hoteliers, Architekten und Immobilien Mogule.
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