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Super League «Feuerwehrmann» Forte: Verlieren verboten

Der FCZ steht am Abgrund. Als Retter in der Not wurde Uli Forte auserkoren. Die Mission Ligaerhalt soll bei seinem ehemaligen Arbeitgeber starten.

Uli Forte gibt Anweisungen.
Legende: Voller Einsatz für den Klassenerhalt Der Zürcher «Feuerwehrmann» Uli Forte. Keystone

Vor genau 10 Jahren wurde der FC Zürich in der 93. Minute des letzten Spieltags Schweizer Meister. Eine Erinnerung, in die sich zahlreiche FCZ-Supporter angesichts der schwierigen gegenwärtigen Situation gerne flüchten. Keine Zeit für Nostalgie bleibt Uli Forte: Der Neo-Trainer des FCZ muss bereits am Pfingstmontag gegen seinen Ex-Klub St. Gallen liefern.

  • Miserable Serien: Der FCZ wartet seit 7 Spielen auf einen Sieg. St. Gallen gewann nur eines der letzten 11 Spiele.
  • Alter Bekannter: Uli Forte war von 2008 bis 2011 Trainer des FC St. Gallen, ehe er nach exakt 1000 Tagen im Amt entlassen wurde.
  • Tiefpunkt: Seit der Jahrtausendwende war der FC Zürich am Saisonende nur einmal schlechter als 7. und wurde 3 mal Meister.
Legende: Video Zürich blamiert sich gegen Lugano abspielen. Laufzeit 03:14 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 11.05.2016.

Abstiegskampf und «Dessert»

Forte hat 3 Spiele, um den drohenden Abstieg abzuwenden. Nach seiner Premiere für den FCZ in der AFG-Arena folgt das Auswärtsspiel gegen Sion und schliesslich der heimische Saisonabschluss gegen den direkten Konkurrenten Vaduz. Eine Schonfrist gibt es somit nicht. Und auf Schützenhilfe sollte sich Forte nicht verlassen, zeigten sich doch Lugano (4:0 gegen den FCZ) und Vaduz (2:0 gegen Sion) in der letzten Runde formstark.

Ausgangslage im Abstiegskampf

St. Gallen
35
Vaduz32
Lugano31
Zürich30

Gerettet sind auch die St. Galler noch nicht. Mit 35 Punkten beträgt der Polster der Ostschweizer auf das Schlusslicht 5 Punkte.

Dann gibt es schliesslich noch den Cupfinal gegen Lugano Ende Mai, welchen Forte als «Dessert» sieht. Dieser Dessert dürfte aber wohl nur munden, wenn die Mission Klassenerhalt zuvor mit Erfolg abgeschlossen wurde.

Signal an die Konkurrenz

Gegen St. Gallen geht es nicht nur um Punkte. Selbst wenn die Zürcher in der Ostschweiz und 6 Tage später gegen Sion verlieren, könnte theoretisch ein Sieg über Vaduz in der Schlussrunde für den Klassenerhalt reichen. Vielmehr geht es für den FCZ darum, ein Lebenszeichen von sich zu geben. Nach dem blutleeren Auftritt gegen Lugano soll gegen den FCSG ein Signal an die Kontrahenten im Tabellenkeller gesendet werden. Einen Hoffnungsschimmer haben die Zürcher Fans: Dass dem FCZ späte Entscheidungen liegen, zeigte der Meistertitel anno 2006.

Sendebezug: Laufende Berichterstattung Super League

TV-Hinweis

Verfolgen Sie St. Gallen - FC Zürich am Montag ab 15:45 live auf SRF zwei oder hier im Livestream und -ticker.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Specht, Zürich
    Der Klassenerhalt dürfte problemlos klappen. Ich glaube nicht das der FCZ absteigt. Zu viel Glück hat der FCZ obwohl sie besser absteigen würden um neu anzufangen - so wie einst der FCB der heute das Mass aller Dinge ist in der Super League. Ich denke sie gewinnen sogar den Cupfinal und haben dann mehr erreicht als GC das in der Tabelle weit oben ist aber seit der Rückrunde glücklos agiert.
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  • Kommentar von Helga Siegrist, Sevelen
    Hopp gc
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  • Kommentar von Heiner Zumbrunn, Winterthur
    Die Fehler beim FCZ wurden ja nicht in den letzten 6 bis 10 Monaten begangen. Die sind weiter zurück. Beim FCZ scheinen, von aussen betrachtet, alle nur am Geldverdienten interessiert zu sein - und Canepa muss das bezahlen. Das führte zu einem Organgramm, in dem der Präsi selbst in irgendwelchen Kontrollpositionen sitzt. Das erzeugt ein Kompetenzwirrwarr. Wie kommt der FCZ zu einer geordneten Struktur? Vielleicht wie der FC Basel, der seine tolle Zeit auch nach einigen B Jahren startete?
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