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Super League GC mit Bruchlandung bei YB

Die Grasshoppers haben im Meisterkampf einen herben Rückschlag erlitten. Die Zürcher verloren bei den Young Boys gleich mit 0:4. Damit könnte Leader Basel am Mittwoch bereits auf 6 Punkte davonziehen.

Das Unterfangen Aufholjagd gestaltete sich für die Grasshoppers ab Minute 57 deutlich schwieriger: Der bereits verwarnte GC-Innenverteidiger Milan Vilotic traf im Luftkampf mehr das Gesicht von Gegenspieler Samuel Afum als den Ball und flog dafür aufgrund der 2. gelben Karte folgerichtig vom Platz.

Farnerud sorgt für Vorentscheidung

Nachdem die Young Boys nach einer guten halben Stunde mit ihrer ersten richtigen Torchance durch Afum in Führung gegangen waren, kam es für die Grasshoppers nur 5 Zeigerumdrehungen nach Vilotics Platzverweis noch schlimmer: YB-Mittelfeldspieler Alexander Farnerud nickte einen Eckball völlig freistehend zum vorentscheidenden 2:0 in die Maschen. «Der Platzverweis und der anschliessende 2. Gegentreffer waren natürlich Gift für uns,» gestand GC-Trainer Uli Forte nach Spielschluss.

Forte: «In Hinrunde wären wir in Führung gegangen»

Raphaël Nuzzolo 20 Minuten vor Schluss und Alexander Gerndt mit seinem 1. Tor im YB-Dress in der Nachspielzeit waren für den 4:0-Endstand besorgt. Der Sieg fiel jedoch etwas zu hoch aus: GC war vor allem vor Afums Führungstreffer die spielbestimmende Mannschaft und kam durch Nassim Ben Khalifa und Amir Abrashi auch zu guten Möglichkeiten. «In der Hinrunde wären wir einer solchen Partie in Führung gegangen,» meinte Forte, «momentan läuft vieles gegen uns.»

Gashi mit goldener Ausgleichschance

Die goldene Ausgleichschance für GC hatte Shkelzen Gashi kurz vor dem Pausenpfiff: Auf Pass von Veroljub Salatic setzte der 24-Jährige den Ball alleinstehend aus 5 Metern neben das YB-Tor. Gashi hatte den Vorzug gegenüber dem etatmässigen Flügelspieler Steven Zuber bekommen.

Es war dann auch Zuber, der nach seiner Einwechslung etwas Schwung ins inzwischen erlahmte GC-Angriffsspiel brachte. Doch seine Versuche verfehlten das Ziel knapp (74.) oder prallten an die Latte (77.).

GC spürt St. Gallen im Nacken

Nach der höchsten Saisonniederlage der Grasshoppers hat der FC Basel also am Mittwoch im «Klassiker» gegen den FC Zürich die Chance, möglicherweise bereits vorentscheidend auf 6 Punkte davonzuziehen. Zudem spürt GC das 3.-platzierte St. Gallen im Nacken. YB seinerseits rückt zumindest über Nacht bis auf einen Punkt an Rang 5 heran, der zur Teilnahme an der Qualifikation für die Europa League berechtigen dürfte.

40 Kommentare

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  • Kommentar von Jonas irgendwas, Zürich
    Minute 2:15 ???? kein abseits???? ganz klar abseits hahahahahhaha
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    1. Antwort von René, Zürich
      War wohl ganz knapp Abseits. Aber sehr schwer zu sehen, da sich die Spieler in entgegengesetzte Richtungen bewegen. Eine halbe Zehntelssekunde später steht er bereits klar nicht mehr im Abseits. Viel einfacher zu sehen war aber die erneute Tätlichkeit von Bürki. Schon zum dritten Mal diese Saison: Mit den Stollen voran auf den Körper eines Berufskollegen bedeutet einfach Rot. Punkt.
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  • Kommentar von Helmut KRUG, 5033 Buchs
    Schade dass ein Trainer einen Spieler wie R. Bürki auf diese Art schont. Der Vorstand ( Präsi-Sportchef) wären gut beraten wenn Sie sofort den Trainer U. Forte sowie R. Bürki mit Diziplinstrafen belegen würden, Der Ruf von unsportlich- rücksichtslos- und ueberheblich wird GC schon lange nachgesagt. Solche sichtbaren Tätlichkeiten wie sie R. Bürki sogar wiederholt, zeigen die Mentalität eines rücksichtslosen unbelehrbaren Spielers. Dass sein Trainer nicht ermahnt ist eine Schande.
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  • Kommentar von Hans Leuenberger, 4912 Aarwangen
    Der ganze Disput aller Kommentare erreicht etwa das Niveau des GC-Spiels in Bern.
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