GC mit späten Toren ins Glück

Die Grasshoppers sind in der 30. Runde der Super League zuhause gegen Schlusslicht Genf-Servette zu einem denkbar knappen 2:0-Sieg gekommen. Shkelzen Gashi und Nassim Ben Khalifa schossen den Tabellen-Zweiten in der Nachspielzeit ins Glück.

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SL: GC-Servette

4:30 min, vom 4.5.2013

Die 4050 Zuschauer im Letzigrund erlebten eigentlich ein typisches 0:0-Spiel: Viele Zweikämpfe, wenige Torszenen. Doch in der 90. Minute wurden die Anhänger der Grasshoppers für ihren Durchhaltewillen belohnt: Nach einem Vorstoss von Anatole Ngamukol drückte Shkelzen Gashi den Ball zum 1:0 über die Linie.

In der 94. Minute legte Nassim Ben Khalifa sogar noch einen drauf: Der Stürmer markierte das 2:0 mit einem trockenen Flachschuss. Es war der erste Treffer für den 21-Jährigen in diesem Jahr. Mit diesen späten Toren wurde GC für eine diskrete Vorstellung fürstlich belohnt. Zuvor war das Heimteam zwar sichtlich bemüht gewesen, gegen gut organisierte Genfer nach vorne zu spielen - es resultierte allerdings keine einzige wirklich gefährliche Torchance.

«Kein gutes Spiel»

«Das war ein sehr schwieriges Spiel für uns», gab Gashi nach dem Spiel unumwunden zu, «der Gegner stand äusserst kompakt.» Auch Trainer Uli Forte attestierte seiner Mannschaft, kein gutes Spiel gezeigt zu haben. «Aber wenn man solche Spiele gewinnt, dann ist das ein positives Zeichen.»

GC zieht mit Basel gleich

Mit dem 1. Sieg seit 4 Spielen konnten die Grasshoppers vorübergehend zu Leader Basel aufschliessen. Die «Bebbi» duellieren sich am Sonntag mit dem FC Sion. Bei Servette dagegen wird das Szenario Abstieg angesichts eines Rückstands von 7 Punkten auf Rang 9 immer realistischer.