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Super League GC überfährt Luzern

Die Grasshoppers haben gegen den FCL einen souveränen 4:1-Heimsieg gefeiert und mussten sich dennoch aus dem Meisterrennen verabschieden. Wie die völlig verunsicherten Innerschweizer stolperte auch Thun gegen YB im Kampf um einen Europa-League-Platz.

Ungeachtet der jüngsten Wirrungen auf der Führungsebene waren die Grasshoppers perfekt eingestellt auf die Partie gegen Luzern. Damit unterstrichen sie, dass sie noch immer eine kleine Chance auf den Titel witterten.

4. Minute: Caio zirkelte einen Freistoss präzis in die Ecke zum 1:0. 5. Minute: Topskorer Shkelzen Gashi schob alleine vor David Zibung ein. 9. Minute: Munas Dabburs Schuss von der Strafraumgrenze wurde für Zibung unhaltbar zum 3:0 abgelenkt. Die nur 4700 Zuschauer im Stadion waren eine unwürdige Kulisse für dieses Spektakel.

22 Minuten lang verlockende Ausgangslage

Mit diesem Blitzstart setzten die Zürcher aus der Ferne den FCB gehörig unter Druck. Und weil plötzlich die frohe Kunde aus dem Brügglifeld durchdrang, dass Aarau führt, hatten sie sich dem Leader in der virtuellen Tabelle bis auf einen Punkt angenähert.

Zwar hielt diese verlockende Ausgangslage nur 22 Minuten Bestand, GC aber blieb gegen Luzern dominierend. Nach Adrian Winters Anschlusstreffer stellte Michael Lang nach einer Stunde den 3-Tore-Vorsprung wieder her zum 4:1-Endstand.

Erster YB-Sieg seit über 6 Jahren

Auf dem Zielstrich der Super League entpuppen sich die Young Boys als Spielverderber. Am Sonntag hatten sie mit einem 3:1-Heimerfolg verhindert, dass der FCB schon 2 Runden vor Schluss die Meisterfeier steigen lassen konnte.

Diesmal war der FC Thun der Leidtragende. Das 0:3 hindert die Berner Oberländer daran, einen grossen Schritt Richtung internationale Plätze zu machen. Der Rückschlag ist für das Team von Urs Fischer doppelt bitter. Denn fast eine Ewigkeit war Thun eine uneinnehmbare Festung für den grossen Bruder. Der letzte Auswärtssieg von YB im Kantonsderby (4:0) datierte vom 30. März 2008.

Direktduell um Europa-League-Platz

In dieses Bild passt, dass mit Renato Steffen ein Ex-Thuner das Spiel für YB früh (12.) in die gewünschten Bahnen lenkte. Steffen hatte schon gegen Basel zum 1:0 getroffen.

In der 28. Minute legte Michael Frey mit einem sehenswerten Treffer zum 2:0 nach. YB beschränkte sich auch in der Folge auf Konter. Zusätzlich konnte es sich auf einen starken Yvon Mvogo im Tor verlassen, der mehrere Thuner Chancen zunichte machte.

Im Kampf um den letzten Europa-League-Platz blieb es nach den Niederlagen von Luzern und Thun beim Status quo. Die beiden punktgleichen Anwärter treffen in der letzten Runde aufeinander.

St. Gallen überwindet Tief

Die 35. Runde komplettierten ein 1:0-Auswärtssieg des FCZ bei Lausanne und ein 2:0 von St. Gallen gegen Sion. Damit hat der FCSG, das schlechteste Rückrunden-Team, nach 6 Spielen ohne Sieg ausgerechnet gegen die Walliser, die zuletzt viermal in Folge gewinnen konnten, den Turnaround geschafft.

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