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Super League Keine Tore bei Zürich-Basel

Der Spitzenkampf in der 26. Runde der Super League hat keinen Sieger gebracht. Zürich und Basel lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe und mit viel Kampf, aber ohne Tore.

Legende: Video Spielbericht Zürich-Basel abspielen. Laufzeit 06:17 Minuten.
Aus sportpanorama vom 23.03.2014.

Klassiker und Spitzenspiel - die Erwartungen an das Duell zwischen FCZ und FCB waren gross. Dass die Partie zu keiner Phase den Hoffnungen entsprechen konnte, lag auch am garstigen Wetter. Dauerregen, Hagel und Schneefall machten den beiden Teams zu schaffen.

In der ersten Hälfte prägte Kampf und Einsatz die Partie. Spielerische Glanzlichter waren ebenso Mangelware wie Torchancen. Basels Philipp Degen vergab die beste Möglichkeit für die Gäste per Kopf nach einer Ecke, für den FCZ scheiterte zweimal Franck Etoundi aus ansprechender Position.

Fehlentscheid stoppt FCZ-Schwung

Nach der Pause erhöhte Zürich die Kadenz, wurde in seinen Bemühungen aber jäh gestoppt. Schiedsrichter Andreas Hänni verwies FCZ-Abwehrchef Ivan Kecojevic nach der zweiten Verwarnung vom Platz. Ein Fehlentscheid, schon der Foulpfiff nach einem Zweikampf des Montenegriners mit Marco Streller war fragwürdig. «Diese rote Karte hat unser Spiel kaputt gemacht», analysierte FCZ-Verteidiger Loris Benito nach dem Spiel.

Basel konnte von der Überzahl durchaus profitieren, bremste Zürichs Schwung und war in den letzten 30 Minuten das deutlich bessere Team. Erstklassige Torchancen konnte sich der FCB aber auch mit einem Mann mehr auf dem Platz nicht erspielen. «Nach meinem Geschmack», sagte Streller, «haben wir nach dem Platzverweis zu wenig nach vorne gemacht.»

Legende: Video Stimmen Zürich - Basel abspielen. Laufzeit 02:40 Minuten.
Aus sportpanorama vom 23.03.2014.

Beide Teams mit Remis zufrieden

Beide Teams, so schien es spätestens nach dem Platzverweis, waren mit der Punkteteilung durchaus einverstanden. Der FCZ hatte in Unterzahl keine Möglichkeit mehr, die Offensive zu forcieren. Und Basel reicht der Punkt, um die Zürcher auf Distanz zu halten.

Die Grasshoppers als erster Verfolger des Leaders konnten indes dank einem 4:0-Sieg bei YB ihren Rückstand auf Basel auf 3 Zähler verkürzen. Zürich seinerseits schloss dank dem Zähler zu den drittklassieren Young Boys auf.

28 Kommentare

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  • Kommentar von Alex, Zürich
    Also beim der Schwalbe setzt man ein dickes Fragezeichen aber bei der Schwalbe von Gavranovic "eine schwache Einlage" obwohl beises genau so schlecht gemacht war! Hier sieht man den Unterschied vom "grossen FCB" und den kleinen anderen Clubs. Bravo
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  • Kommentar von Werner Aeschlimann, Hindelbank
    M. Streller gehört zu den cleversten (unfairsten) Spielern der Liga. Unzählige Karten hat er mit gekonnter Einlage rausgeholt. Die Spieler des FCB sind, neidlos zu Anerkennen, am professionellsten geschult im Spiel neben dem Fussball. Selbst nach überhartem Einsteigen mit schwerer Verletzungsfolge wird massiv Verständnis gefordert. Dies ist letztendlich nicht das Problem der Klubs, auch wenn extrem unfair, hier liegt der Ball beim Verband, resp. beim Zuschauer. Dieser will dieses Hollywood.
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  • Kommentar von x,y, z
    Ziemlich lustig diese Kommentare hier, der SR hat es anscheinend dem FCZ verunmöglicht zu gewinnen, indem er ein Offside ohne Konsequenzen nicht gepfiffen hat. Rhetorisch gesehen absolut erste Sahne ;) Ich meine wenn der Schiri einen Elfer nicht gegeben hätte oder so, ok, dann kann man diskutieren, aber so.... Jaja schon klar, alle Meisterschaften in den letzten Jahren hat Basel nur dank SR bekommen, nicht wegen spielerischer Klasse national als auch international.
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    1. Antwort von Manuel Rios, Zürich
      Das nicht gepfiffene Offside führte zu einer roten Karte für ein nicht exisitierenden Fouls. Vonwegen keine Folgen....
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    2. Antwort von Reto Munteler, Zürich
      Der FC Basel war erfolgreich wegen seiner spielerischen Klasse und goldenen Generation aber nicht nur. Spielerisch haben die anderen SL-Mannschaften an Boden gutgemacht. Allgemein wird ein zu grosser Hype um den FCB gemacht v.a. wegen seiner internationalen Auftritte, die auch nicht durchs Band überragend waren, aber mehrheitlich positiv u.v.a. resultatmässig überraschten. Zudem agiert die Klubleitung des FCB sehr geschickt und überlegt, unternimmt aber zu wenig gegen den Hooliganismus.
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