Zum Inhalt springen

Super League Konterstarke Luganesi lassen YB verzweifeln

Lugano hat seine Siegesserie dank einem 2:1 bei YB auf 4 Spiele ausgebaut. St. Gallen verliert mit 1:2 gegen Thun.

  • Alioskis 15. Saisontor ebnet Lugano den Weg zum Sieg gegen YB.
  • St. Gallen kassiert ein 1:2 gegen Thun und ist seit 6 Spielen sieglos.

Natürlich ist es nur ein Klischee, das Bild des langsamen Berners. Doch die Zuschauer im Stade de Suisse sahen diesen Stereotyp bestätigt: Die Gäste aus Lugano liessen YB alt aussehen und kamen dank schnellem Umschaltspiel zum nicht gestohlenen 2:1-Sieg. Stellvertretend dafür stand das 2:0 durch Armando Sadiku (54.), der einen Konter abgebrüht zur Vorentscheidung veredelte. Der Anschlusstreffer von Joker Michel Aebischer (86.) kam zu spät.

Jubel zweier Sportler
Legende: Ezgjan Alioski (l.) und Armando Sadiku versalzen YB die Suppe. SRF

Lugano für YB zu schnell

Die erste Halbzeit war ähnlich verlaufen: YB hatte den Ball und die Chancen, Lugano hatte Alioski und Sadiku: Alioski erzielte in der 6. Minute auf Zuspiel von Armando Sadiku den Führungstreffer und war zum 12. Mal in Serie direkt an einem Tor der Tessiner beteiligt.

Von den Bernern kam Miralem Sulejmani einem Erfolgserlebnis mit seinem Lattentreffer (20.) am nächsten. Auch die «Bianconeri» bekundeten mit einem Schuss an den Pfosten durch Sadiku (38.) Aluminium-Pech.

Lopar: From Hero to Zero

Ausgerechnet ein Fehler von Daniel Lopar verursachte den vorentscheidenden 0:2-Rückstand der St. Galler gegen Thun. Der Goalie der «Grün-Weissen» schätzte einen Eckball falsch ein, Dejan Sorgic köpfelte ein. Nur 2 Minuten vorher hatte Nicolas Bürgy nach einem Foul von Martin Angha Thun vom Penaltypunkt in Führung gebracht. Der eingewechselte Jannis Tafer konnte für die «Espen» nur noch verkürzen (63.).

Doch zurück zu Lopar: Dass der FCSG mit einem torlosen Remis in die Pause gegangen war, ging primär auf das Konto seines Goalies:

  • Nach 6 Zeigerumdrehungen muss der Schlussmann bereits zum 5. Mal eingreifen. Seine Paraden bringen Fassnacht, Tosetti und Lauper zur Verzweiflung.
  • In der letzten Minute der ersten Hälfte zieht Sorgic alleine auf Lopar los. Der Keeper bleibt lange stehen und kann den Abschluss an den Pfosten lenken.

Sendebezug: SRF 3, Nachmittagsbulletin, 23.4.2017, 15:30 Uhr

8 Kommentare

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Peter Sagan (Peschesagan)
    Von wegen der FCB mit viel Glück wie so oft in der Nachspielzeit mit einem irregulären Goal das muss man auch mal sagen und da nich nur YB schlecht machen
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Samuel Niederhauser (YB4Ever)
    Bei YB ist das Problem, dass sie meinen, es gehe um nichts mehr. So sah es bis vor 2 Spielen auch aus. Ausserdem fehlt nun ein Spieler, der auch in solch schwachen Spielen noch ein Tor schiessen würde. Trotzdem darf das einfach nicht passieren! Hoffentlich kriegen sie die nötige Spannung wieder hin, sonst wirds nichts mit CL Quali.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Es wäre schon ein wunder wenn Sie es nicht verlieren würden. Sorry, aber bei YB zweifle ich langsam an der Einstellung allgemein, und zwar vom Präsidium bis zu den Spielern, da ist alles so verkrampft und kompliziert. Es ist nicht das erste mal das man eine tolle Vorrunde spielt, aber dann alles wieder "versiechet"! Als YB Fan ist und bleibt man ein Masochist, ein ewiger Verlierer, der aber immer wieder hofft bis Er seine Mannschaft spielen sieht.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Lukas Löffler (ll_basel)
    Wieder einmal sieht man den Unterschied zwischen Basel und YB. Während die Berner bei schlechten Leistungen ohne Punkte bleiben, holt sich der FCB mit viel Moral immerhin noch ein Unentschieden. Auch so wird man Meister.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Marc Nager (Marc Nager)
      Mit viel Moral? Das sah mir eher nach sehr viel Glück aus, denn der Gegner war besser.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Lukas Löffler (ll_basel)
      Basel hat in den letzten Jahren so viele Tore in der Nachspielzeit erzielt, dass es sich meiner Meinung nach nicht mehr nur durch Glück, Dusel und schlechte Schiedsrichter erklären lassen kann.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen