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Super League Luzern gewinnt beim FCZ

Im 13. Super-League-Spiel der Saison hat der FC Luzern den 1. Sieg gefeiert. Beim überraschenden 3:2-Erfolg der Innerschweizer bei Leader Zürich sorgten Dario Lezcano und Jakob Jantscher für den Unterschied.

Legende: Video Matchbericht Zürich-Luzern («sportaktuell») abspielen. Laufzeit 5:42 Minuten.
Vom 01.11.2014.

Vier Offensivspieler prägten die torreiche Partie im Letzigrund. Bei den Zürchern sorgten Yassine Chikhaoui und Franck Etoundi für die Musik, ihrer Kooperation entsprang aber nur ein Tor. Chikhaoui erzielte nach 36 Minuten vom Penaltypunkt das zwischenzeitliche 1:1. Etoundi war von FCL-Innenverteidiger François Affolter gefoult worden.

Auf der Gegenseite verzichtete Luzerns neuer Trainer Markus Babbel in der Startaufstellung auf seinen Topskorer Marco Schneuwly. Zu Matchwinnern wurden mit dem Paraguayer Dario Lezcano und dem Österreicher Jakob Jantscher zwei andere Stürmer.

Lezcano mit vielen Chancen

Der sehr auffällige Lezcano holte in der 26. Minute die Luzerner Führung heraus. Er wurde – wohl knapp innerhalb des Strafraums – von Philippe Koch zurückgehalten, Remo Freuler verwandelte den fälligen Penalty.

Zur Pause stand es 1:1; der FCL kam stark aus der Kabine zurück. Lezcano hätte schon nach 12 Sekunden die neuerliche Führung erzielten können. In der 48. Minute war es soweit: Jantscher dribbelte sich an der Eckfahne clever durch die FCZ-Abwehr, seine Flanke hechtete Lezcano sehenswert an FCZ-Keeper David Da Costa vorbei.

Nach einer Stunde wurde Etoundi im Luzerner Strafraum niedergecheckt. Schiedsrichter Adrien Jaccottet verweigerte dem Kameruner aber einen zweiten Elfmeter. Statt des möglichen 2:2 fiel das 1:3: Nach einem Zürcher Abwehrfehler kam Jantscher frei zum Schuss, Koch konnte nur noch ins eigene Tor ablenken.

Zürcher Schlussoffensive

Das Heimteam steckte nicht auf. Amine Chermiti nutzte eine Unaufmerksamkeit Affolters zum 2:3 (76.). Danach drückte der FCZ auf den Ausgleich. Der Match endete wie er begonnen hatte: Der starke FCL-Hüter David Zibung hinderte mit einer Glanzparade Etoundi am Torerfolg.

Aufschwung dank Babbel?

Damit feierte Luzerns neuer Trainer Markus Babbel in seinem 2. Super-League-Spiel die Punkte 2, 3 und 4. Der FCL zeigte gleichzeitig eine starke Reaktion auf das Out im Cup gegen Aarau. Der FC Zürich kassierte seinerseits die erste Heimniederlage und musste wenige Stunden später die Tabellenführung an den siegreichen FC Basel (2:0 gegen GC) abgeben.

Sendebezug: Radio SRF 1, 1.11.14, 20-Uhr-Bulletin

22 Kommentare

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  • Kommentar von mätti, züri
    bitte nicht den vergebenen chancen nachtrauern, und schiri-geschenke gibts halt mal für den gegner. kopf nicht hängen lassen, denn alle wissen, der FCZ kann meister werden! auch mit so einer niederlage!
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  • Kommentar von Martin Schnyder, Kriens
    Ohne Schiri-Geschenke wäre Babbel wieder ohne punkte nach hause. Das ändert nichts daran, dass Luzern absteigen wird. Selbst Vaduz scheint mir stärker.
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  • Kommentar von Remo Nydegger, Zürich
    Peinlich wie es der selbsternannte Stadt- und Arbeiterclub nicht fertig bringt an einem Samstagabend (wenige) 10'000 Zuschauer ins Stadion zu bringen. Notabene als Leader! Da kann der Letzigrund nun wirklich nicht mehr als Ausrede herhalten und ein neues Stadion wird dementsprechend völlig unnötig.
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    1. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Sie haben Recht, aber es gibt dafür gleich mehrere Gründe: 1. Der Fussball hat heute bei uns nicht mehr den gleichen Stellenwert wie früher. - 2. Es kostet halt etwas, bei schönem Wetter kann man das Geld auch anderswo ausgeben. - 3. Die immer vorhandene Angst vor Pyros und Ausschreitungen. - 4. Es war eine grosse Kurden-Demo im Zentrum mit Auswirkungen auf die VBZ, das habe ich selber gesehen. - Immerhin wird die Süd-Kurve immer noch voll, ohne diese könnte der FCZ zusammenpacken.
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    2. Antwort von Remo Nydegger, Zürich
      Bei allem Respekt, aber 1) hatte der Fussball noch nie einen Stellenwert in Zürich, 2) gibt es auch in anderen Städten schönes Wetter und interessante Ausgehmöglichkeiten, trotzdem sind die Stadien immer voller, 3) sind Spiele absolut sicher und familienfreundlich (wer anderes behauptet, ist wohl Politiker auf Stimmenfang!), 4) eine Demo irgendwo in der Innenstadt als Ausrede für ein zu 3/4 leeres Stadion zu gebrauchen ist schon sehr phantasievoll!
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    3. Antwort von Lukas L., Basel
      In Basel ist Herbstmesse. Der FCB ist nicht Leader. Der FCB hat die letzten 2 Heimspiele gegen Sion und Thun nicht gewonnen. Das Wetter ist schön draussen. Die Tickets im Joggeli sind auch nicht gerade billig. Und trotzdem kommen über 29'000 ins Stadion. Da soll mir doch mal jemand erzählen, der Fussball hätte heute einen weniger hohen Stellenwert!
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    4. Antwort von tom fcluzern, lucerna
      Also wusst ichs ja. Der fcl ist klar unter wert klassiert. Beginnt nun die grosse aufholjagd. Bis dato hat der fcL jedes spiel dominiert aber erst 1× gewonnen.. obs nur pech ist weiss ich nicht.. Forza fcL
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    5. Antwort von Juha Stump, Zürich
      @R. Nydegger: Wer so schreibt wie Sie, hat die Zeiten nicht miterlebt, als sowohl der FCZ als auch GC ihre Stadien voll hatten, vor allem dann, wenn sie im Europacup weit vorn mitspielen konnten, das heisst bis zu den Halbfinals. - Soso, die Spiele sind absolut sicher und familienfreundlich? Da haben Sie etwas verpasst. Nein, ich bin kein Politiker auf Stimmenfang. - Diese "Demo irgendwo in der Innenstadt" umfasste Tausende und hatte tatsächlich Auswirkungen auf den Abendverkehr.
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    6. Antwort von Walter Rentsch, Ber
      Was ist daran genau peinlich ... oder warum stört Sie das? Kommt die Zahnfee, wenn die 10000er-Grenze übertroffen ist?
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