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Nach 5 Niederlagen in Serie Alarmstufe Rot in Thun? Nicht ganz ...

Das 2:7 in Sion markierte den Tiefpunkt in der Krise des FC Thun. Hektik kommt im Berner Oberland aber noch keine auf.

Spieler des FC Thun hadert mit der Leistung der Mannschaft.
Legende: Fassungslosigkeit Dem FC Thun läufts nicht mehr. Keystone

Genau 35 Tage ist es her, als Thun beim FCZ mit 4:2 gewann und den Abstand auf das Tabellenende auf beruhigende 7 Punkte ausbauen konnte. Doch dann kam der Bruch:

  • In den folgenden 5 Spielen holt Thun keinen einzigen Punkt mehr.
  • Während der Niederlagen-Serie kassieren die Thuner im Durchschnitt 3,2 Gegentreffer pro Partie.
  • Die Berner Oberländer müssen nach dem 2:7-Debakel in Sion erstmals seit dem 3. Spieltag die rote Laterne übernehmen.

Die Zahlen lügen nicht, Thun befindet sich in Abstiegsgefahr. Dementsprechend sei die Stimmung im Team zurzeit nicht gut, stellt Sportchef Andres Gerber fest: «Die Einen sind enttäuscht, die Anderen sauer. Wiederum andere Spieler sind verunsichert oder hadern.»

Legende: Video Gerber: «Eine Mischung aus negativen Gefühlen» abspielen. Laufzeit 00:43 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 12.03.2018.

Trotz der Niederlagen-Serie sieht Gerber keinen Bedarf, einzelne Personalien anzuzweifeln. Zwar seien die Thuner während seiner Amtszeit noch nie in eine derartige Negativspirale gekommen. Dennoch habe man in der Vergangenheit immer die Qualität aufgebracht, in schwierigen Situationen Lösungen zu finden, so der 44-Jährige.

Jetzt ist der Moment, zusammenzustehen. Nicht, wenn wir 3 Spiele am Stück gewinnen.
Autor: Andres GerberSportchef FC Thun

Auch der Coach geniesst beim Sportchef weiterhin vollstes Vertrauen. «Wenn ich das Gefühl hätte, der Trainer erreiche die Spieler nicht, wäre ich der Erste, der mit Marc Schneider zusammensitzen würde. Und er wäre der Erste, der das auch möchte», so Gerber. Von dieser Situation seien beide Parteien aber noch weit weg, weshalb ein Trainerwechsel nicht zur Diskussion stehe.

Legende: Video Das meint Gerber zur Trainerfrage abspielen. Laufzeit 00:39 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 12.03.2018.

Doch wie soll dem Schlusslicht der «Turnaround» gelingen? Die Thuner wollen sich auf bewährte Stärken besinnen: Bescheidenheit und interne Ruhe. «Von aussen haben alle das Gefühl, sie müssten auch noch etwas mitteilen. Wir müssen einen kühlen Kopf bewahren und auf Bauch, Herz und Kopf hören», meint Gerber. «Jetzt ist der Moment, zusammenzustehen. Nicht, wenn wir 3 Spiele am Stück gewinnen.»

Sendebezug: SRF zwei, Super League Goool, 11.03.2018, 18:00 Uhr

5 Kommentare

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  • Kommentar von Remo Stalder (FCT)
    Thun wird auch dieses Jahr beweisen, dass auch mit kleinem Budget Beachtliches möglich ist. Nicht zu vergessen: Thun bietet vielen Jungen Talenten eine Plattform in der höchsten CH Liga. Bravo und weiter so!
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  • Kommentar von Remo Gerber (Remo86)
    Sparfüchse?? Herr Kohler, ich spiele selbst Fussball beim Fc Thun (Breitenfussball). Sie haben ja keine Ahnung was der Club jedes Jahr leistet um "nur" denn Spelbetrieb aufrecht zu erhalten und nicht nur die 1. Mannschaft hilft da tatkräftig mit (Werbung, Events etc.) Selbst ich klebe jedes Jahr 5'000 Couverts, für die Suche von neuen Sponsoren. Also Herr Kohler von nichts kommts nichts, merken Sie sich das. Lg aus Thun
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  • Kommentar von Forrer Marcel (Mr.Jededaia)
    Marcus Kohler.. Da spricht einer aus Erfahrung was.. Ich bin Vaduz fan was habt ihr (alle) oder die meisten gegen Vaduz.. Schau dir mal das budget an, und die Spieler, dann kannst du nochmal mit deiner lachhaften Aussage kommen.. Rapperswil Jona steht auch da wo sies verdient haben. Wer gut spielt wird belohnt, scheuchklappen öffnen, du hast kdene Ahnung
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