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Super League Renato Steffen auf dem Sprung

Der Offensivspieler war beim Trainingsauftakt nicht dabei. Ein Wechsel scheint nur noch eine Frage der Zeit.

Legende: Video Steffen will weg von YB - doch wann geht er? abspielen. Laufzeit 2:24 Minuten.
Vom 04.01.2016.

Während seine (Noch-)Teamkollegen am Montag die Vorbereitung für die Rückrunde aufgenommen haben, fehlte Renato Steffen. Der 24-Jährige trainierte individuell, sein Abgang steht wohl kurz bevor.

YB hätte den im Sommer auslaufenden Vertrag mit dem Flügelspieler gerne vorzeitig verlängert, Steffen möchte aber weg. «Es ist ein offenes Geheimnis, dass er einen Wechsel anstrebt und gerne im Winter schon gehen würde», sagte Bickel.

Die Zeichen stehen auf Abschied.
Autor: YB-Coach Adi Hütter

Die aktuelle Situation lässt Bickel nicht kalt. Er sagt: «Ich möchte noch einmal betonen: Wir lassen ihn sehr ungerne gehen und würden ihn gerne behalten (...) Wir müssen aber akzeptieren, dass er das nicht möchte.»

Auch Trainer Adi Hütter rechnet nicht damit, dass Steffen noch einmal für YB auflaufen wird. «Die Zeichen stehen auf Abschied. Renato hat sich mehr oder weniger so entschieden, dass er wechseln möchte. Wenn es so sein sollte, verlieren wir einen guten Spieler. Wenn wir aber einen Spieler in unseren Reihen hätten, der nicht mehr 100 Prozent für YB da ist, macht es auch keinen Sinn», so der Österreicher.

Legende: Video Bickel: «Wir lassen Steffen nur ungern gehen» abspielen. Laufzeit 3:43 Minuten.
Vom 04.01.2016.

22 Kommentare

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  • Kommentar von Alberto da Vinci, Pratteln
    Von den Spieler wird erwartet das die Verträge eingehalten werden. Die Vereine machen es wie im bsp. YB nicht anders. Steffen hat ein Vertrag bis Sommer 2016 und den wollte er erfüllen. YB erpresst den Spieler nicht nur das ist neben bei noch Vertragsbruch. Als Spieler würde ich normal ins Training gehen würde ich weggeschickt wäre der direkte Weg das Arbeitsgericht. Bekommt er recht kann er im Winter bereits Ablösefrei wechseln.
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    1. Antwort von Antonio Weber, Zürich
      Dass dieser Entscheid noch während der Winter-Transferperiode fällt, ist gleich null und nicht im Interesse beider Parteien. Zudem würde ein Gang vor Gericht Steffens Ruf schädigen, was mit ziemlicher Sicherheit in weniger interessierten Klubs enden würde. Steffen zeigte sich ja auch einverstanden mit der Situation. Ich sehe das Problem in dieser Situation nicht wirklich, Herr da Vinci...
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    2. Antwort von Alberto da Vinci, Pratteln
      Es ist sehr wohl ein Problem Herr Weber. Würde im Sommer nicht die EM statt finden wäre es kein Problem. Dann könnte er bis im Sommer den Lohn einsacken für nichts tun. Im Sommer würde er ohne Probleme einen neuen Verein finden dazu würd er noch ein Handgeld einsacken, weil er ablösefrei ist. Als Trainer würde ich dieses verhalten von Bickel nicht akzeptieren und den Präsidenten einbeziehen. Das sportlich sollte die oberste Priorität haben. Mit Steffen ist YB stärker.
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  • Kommentar von Fabio Del Bianco, Spiez
    Wieso geht die (jetzt mittlerweile) "Wechselkomödie" nicht schneller vorwärts? Ein "Steffen-Theater" nenne ich das. Vielleicht habe ich auch nicht aufgepasst, aber findet YB keinen Interessenten? Kann ich mir nicht vorstellen. Sollte er zum FCB wechseln, wären Taulant Xhaka und er in einer Zweier-WG sicher gut aufgehoben! Die "Regenbogen-Presse" hätte jeden Tag was Neues zu berichten!! Nun ja, ein guter Fußballer ist Renato Steffen zweifellos... und das sollte letztlich entscheidend sein.
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  • Kommentar von Markus Hofer, Baden
    Mich überrascht in erster Linie der Zeitpunkt dieser Geschichte. Wenn das im letzten Sommer gewesen wäre, als Steffen mit YB eine richtig gute Rückrunde gespielt hatte und bei Petkovic auf dem Nati-Radar auftauchte, hätte ich es verstanden. Aber in der Vorrunde 15/16 war Steffen entweder krank, verletzt oder sonstwas. Ich habe nicht mehr als 1, 2 gute Spiele von Steffen im zweiten Halbjahr 2015 gesehen. Hier ist es wohl primär Steffens (dubioser) Berater, der Provision abzocken will...
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