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Super League Servette düpiert die Young Boys

Schlusslicht Servette hat in der 26. Super-League-Runde ein kräftiges Lebenszeichen von sich gegeben. Der SFC feierte bei den Young Boys einen 2:0-Auswärtssieg und verkürzte den Rückstand auf Luzern auf 2 Zähler.

Legende: Video YB - Servette («sportpanorama») abspielen. Laufzeit 4:30 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 07.04.2013.

Das vierte tor- und sieglose Spiel in Folge war eines zu viel für YB-Coach Martin Rueda. Der 50-jährige Zürcher wurde von den Berner Verantwortlichen wenige Stunden nach Spielschluss freigestellt.

Dabei schien es zu Beginn nur eine Frage der Zeit zu sein, bis YB die Torflaute würde beenden können. Samuel Afum (14.), Mario Raimondi (22.) und Alexander Farnerud (27.) scheiterten in der Start-Halbstunde aber allesamt am eigenen Unvermögen oder am teilweise glänzend parierenden Servette-Keeper João Barroca.

Vitkieviez der Matchwinner

Doch YB baute ab, im Gegenzug wurde Servette stärker. Dies rächte sich in der 66. Minute: Matias Vitkieviez schoss die Gäste nach einem Eckball mit der Hacke in Front. Und nur 4 Minuten später war es der Schweiz-Uruguayer, der die Berner Niederlage besiegelte. Er leistete die Vorarbeit zu Goran Karanovics 2:0. «Es war ein spezielles Spiel», so Vitkieviez, der im Winter auf Leihbasis von YB zu Servette zurückgewechselt hatte.

Abstiegskampf neu lanciert

Servettes Sieg war keinesfalls unverdient, traten die Gäste doch ab der 30. Minute zunehmend frecher auf. YB-Goalie Marco Wölfi parierte in der 36. Minute einen Abschluss von Geoffrey Tréand mirakulös mit dem Fuss, in der 42. Minute streifte Vincent Rüflis Distanzschuss die Lattenoberkante.

Dank dem ersten Vollerfolg nach zuletzt 4 sieglosen Spielen reduzierte Servette den Rückstand auf das neuntplatzierte Luzern auf 2 Zähler. Die Freude darüber war auch bei Matchwinner Vitkieviez gross: «Das Team hat sich die 3 Punkte verdient. Wir arbeiteten schon lange hart.»

3 Kommentare

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  • Kommentar von Bernhard Meile, Schüpfen
    Martin Rueda steht zwar heute als "Verlierer" da, aber ist er das wirklich? Ist nicht die Mannschaft der Verlierer, die ja auf europäischer Bühne ihre Fähigkeiten gezeigt hat und jetzt plötzlich ängstlich, ohne Wille und Charakter spielt? Rueda mag wohl, wie manche vor ihm, nicht zu YB (wo offenbar alle möglichen Leute etwas zu sagen haben, nur nicht jene, welche tatsächlich etwas von Fussball u n d Menschen verstehen) gepasst haben - ein fähiger Trainer ist er allemal.
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  • Kommentar von Werner, Bern
    Damit dürfte nun Martin Ruedas Zeit definitiv abgelaufen sein - quelle tristesse YB!
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    1. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Das stimmt zwar, aber bisher hat noch jeder "Versager" früher oder später einen neuen Verein gefunden, da bekanntlich das Trainerkarussell sich ständig dreht. Auch das ist ein interessanter Teil im Fussballgeschäft.
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