Status Quo im Abstiegskampf

Das Abstiegsduell im Cornaredo zwischen dem FC Lugano und Zürich hat keine Tore und kaum Emotionen gebracht. Der FCZ muss sich vorwerfen lassen, mehrere Chancen ausgelassen zu haben.

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Der FCZ rannte gegen Lugano vergeblich an

4:48 min, aus sportaktuell vom 20.2.2016

Von einem Extrem ins andere: Während vor der Winterpause bei der Affiche Zürich - Lugano nicht weniger als 8 Treffer gefallen waren (die in einem 5:3-Heimsieg des FCZ gipfelten), brachte die Neuauflage torlose Magerkost. 0:0 hatten sich die Teams bereits im ersten Saisonvergleich getrennt.

Die Tessiner kamen damit nach 2 Niederlagen zum Rückrundenstart zu ihrem ersten Punkt. Doch in der aktuellen Situation bringt dieses Ergebnis keine der beiden Mannschaften weiter. Zürich hält sich auf Rang 8. Lugano mit einem Zähler Rückstand reicht die Rote Laterne an Vaduz weiter, das am Sonntag in Basel unter Zugzwang steht.

Einmal mehr: Das Schlusslicht ist nicht zu bezwingen

Aufgrund des Chancenplus' und der grösseren Spielanteile für die Gäste war das Remis für das Team von Zdenek Zeman schmeichelhaft. Aufseiten der Zürcher hatte sich schon kurz vor der Pause Kevin Bua die beste Chance erarbeitet.

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Buff vergibt gleich doppelt

0:37 min, vom 20.2.2016

Nach dem Seitenwechsel gingen die Zürcher noch fahrlässiger um mit ihren Möglichkeiten: Erneut Bua (49.) und zweimal der eingewechselte Oliver Buff (52./75.) scheiterten aus aussichtsreicher Position kläglich.

Die Weisheit «Wer vorne die Tore nicht macht, wird hinten bestraft», sollte sich im Fall des FCZ nicht bestätigen. Denn Lugano trat zu harmlos auf, um sich zu rächen. Dafür behielt eine andere Erkenntnis ihre Gültigkeit: Dass ein Super-League-Schlusslicht noch nie eine Niederlage bezogen hat.

Sendebezug: Radio SRF 1, Live-Einschaltungen, 20.02.2016, ab 18:00 Uhr