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Super League legt wieder los Das müssen Sie vor dem Saisonstart wissen

Welche Regeln gelten für Spieler und Zuschauer? Wann wird gespielt? Kehrt mit den Zuschauern auch die Stimmung zurück?

Spielerduell zwischen YB und Lugano in vollem Stadion
Legende: Bald wieder ein gewohntes Bild? Die Super League steht vor der Rückkehr der Fans ins Stadion. Keystone

Während über einer Saison hatten die Super-League-Spieler ihren Job vor keinen oder verschwindend wenigen Zuschauern verrichtet – das bislang letzte Spiel in vollem Stadion war die Partie zwischen St. Gallen und YB am 23. Februar 2020. Danach legte Corona zuerst die (Sport-)Welt und dann auch langfristig das Stadionerlebnis lahm.

Nun, fast eineinhalb Jahre später, hat der Bundesrat mit seinem Beschluss die Rückkehr zu vollen Stadien vorbereitet. Doch eine Rückkehr zur Normalität wird es damit noch lange nicht.

  • Es gilt keine Maskenpflicht mehr.
  • In Sion, Lausanne und Genf bleiben die Gästesektoren vorerst geschlossen.
  • Die Fans müssen vor dem Stadionbesuch drei Kontrollen passieren.

Der Stadionbesuch

Die SL-Klubs reagieren unterschiedlich auf den Entschluss des Bundesrats. Sämtliche Klubs lassen Zuschauer ab 16 Jahren nur mit einem gültigen Covid-Zertifikat zu und berufen sich dabei auf das 3G-Prinzip, wonach geimpfte, getestete oder genesene Personen zugelassen sind. Der FC St. Gallen verweist in seiner Medienmitteilung zudem auf ein öffentliches Testzentrum am Stadion – auch Servette plant Möglichkeiten für Schnelltests im unmittelbaren Stadionumfeld.

Die drei Klubs aus der Westschweiz lassen ihren Gästesektor vorerst geschlossen. Lausanne und Genf haben sich dabei für eine vorübergehende Schliessung während den ersten beiden Heimspielen entschieden. In Sion gehen die Verantwortlichen nebst der unbefristeten Sektorschliessung gar noch einen Schritt weiter und führen personalisierte Tickets ein.

Weiterhin fünf Wechsel

Die Swiss Football League (SFL) hat entschieden, auch in der Saison 2021/22 in beiden Profiligen an den fünf Auswechslungen pro Spiel und Team festzuhalten. Als Basis für diese Entscheidung fungiert die Verlängerung der Sonderregelung durch das International Football Board (Ifab), welches diese zu Beginn der Pandemie eingeführt hatte.

Neue Anspielzeiten

Aufgrund des neuen TV-Vertrages gelten ab der neuen Saison neue Anspielzeiten. In der Super League werden am Samstag je ein Spiel um 18:00 Uhr und um 20:30 Uhr angepfiffen, wobei das spätere der beiden das Fernsehspiel ablöst. Bisher hatte SRF jeweils die Partie am Sonntagnachmittag gezeigt. Auch diese Anspielzeit fällt weg und wird durch eine Partie um 14:15 Uhr und zwei weitere um 16:30 Uhr ersetzt.

Stellungnahme der Fanszenen

Für die Schweizer Fanszenen ist angesichts der unklaren Lage indes noch kein Entscheid möglich, wie und wo sie ihre Mannschaften in der neuen Saison unterstützen werden. In einer gemeinsamen Stellungnahme, Link öffnet in einem neuen Fenster halten sie dabei die Rahmenbedingungen fest, unter denen Sie eine Rückkehr in Betracht ziehen.

Erneut äussern die Fans auch ihre Bedenken, dass Corona-Massnahmen als Repressalien missbraucht werden. Das Statement wurde von allen relevanten Fanszenen des Landes unterzeichnet.

Video
Archiv: Fankurven stellen sich gegen persönliche Tickets
Aus 10 vor 10 vom 19.07.2021.
abspielen

SRF zwei, «sportpanorama», 18.07.21, 18:30 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Stefan Gisler  (GiJaBra)
    Es wäre zu begrüssen wenn diese Fanszenen nicht mehr in die Stadien zurück kehren. Stellen hier Bedingungen. Was sie diese Fanszenen denn überhaubt? Finanzieren sie die Clubs, NEIN, sind sie für den Club überlebenswichtg, NEIN. Einige dieser Mitglieder der Fanszenen, randalieren, entfachen verbotene Pyros, sind gewaltbereit. Das Schlimme diese Fanszene schützt diese Ultras ung gewaltbereiten ,,Fans,,. Also bitte keine Bedingungen stellen. Akzeptieren oder zu Hause bleiben.
  • Kommentar von Roland Gasche  (NachDenker)
    Dieses Gejammer ist unsäglich, ich frage mich ob wir bei solchen „Grännibuben“ tatsächlich von Fans sprechen sollten. Für jede Flugreise sind mehr überwachte Kontrollen zu durchlaufen und zwar zurecht. Im Stadion will man Sonderregelungen. Keine Videoüberwachung, Persönlichkeitsschutz, Datenschutz, etc. Was habt ihr eigentlich zu verbergen, warum wohl sind solche Massnahmen nötig? Nehmt euch nicht so verdammt wichtig. Zweifellos ihr seid der Farbtupfer im Stadion, aber eben nur ein Farbtupfer.
    1. Antwort von Stefan Gisler  (GiJaBra)
      Draussen bleiben, weniger Randale, mehr Sicherheit.
  • Kommentar von Peter Mueller  (Elbrus)
    Fiasko? Keine Chance in 90 Minuten. Ein nicht existierendes Mittelfeld, ganz besonders der zentrale Teil. Die Fehlpassquote unterirdisch. Wo war eigentlich Sulaijmani ? Der war nicht an der EM und sollte eigentlich frisch sein. Im Sturm war klar, dass diese Restbesetzung nicht CL tauglich ist. Mambindi dass Ballstoppen beizubringen wäre schon Prio1. Das kann jeder bei Real in der A-Jugend besser.