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Der FCZ trainiert im Allgäu für die neue Saison
Aus Sport-Clip vom 23.06.2022.
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Titelverteidiger im Allgäu FCZ: Auch mit neuem Coach ambitioniert unterwegs

In gut 3 Wochen startet Schweizer Meister Zürich in die neue Saison. SRF hat den FCZ im Trainingslager im Allgäu besucht.

Die Sommerpause war auch für den neuen Schweizer Meister kurz. Bloss einen Monat nach der grossen Party auf dem Helvetiaplatz schwitzen die Spieler bereits wieder im Trainingslager im Allgäu. Das aus gutem Grund, denn für den FCZ geht es in der Saison 2022/23 gleich mit wichtigen Partien los. Am 16. Juli gastiert man zum Auftakt bei den Young Boys, danach gilt es in der Quali zur Champions League ein erstes Mal ernst.

Die acht Tage im Örtchen Weiler bieten dem neuen Coach Franco Foda Gelegenheit, erstmals intensiv mit seiner Mannschaft zu trainieren, hatte er doch zum Trainingsauftakt in Zürich krankheitshalber gefehlt. «Ich konnte die Mannschaft bereits etwas näher kennenlernen, sie macht einen guten Eindruck auf mich», sagt der 56-Jährige und ergänzt: «Die Spieler sind sehr lernwillig und wissbegierig. Die Intensität im Training stimmt auch – mein Eindruck ist sehr positiv.»

Wir müssen seine Spielphilosophie lernen und verstehen.
Autor: Blerim Dzemaili über die Trainings unter Franco Foda

Auch Blerim Dzemaili, FCZ-Idol und mit 36 Jahren der grosse Routinier, konnte dieser Tage erste Eindrücke vom neuen Chef sammeln. Der ehemalige Schweizer Natispieler sagt: «Franco Foda ist wie André Breitenreiter sehr kommunikativ, und auch ihm liegt der Teamgeist sehr am Herzen.»

Dzemaili streicht die Wichtigkeit der Trainingswoche im Allgäu hervor. Mit einem neuen Coach sei jede Einheit doppelt entscheidend. Denn: «Wir müssen seine Spielphilosophie lernen und verstehen.» Foda legt grossen Wert auf «Aktivität im Spiel», wie der Deutsche ausführt. Und zwar sowohl bei eigenem Ballbesitz, wie auch dann, wenn der Gegner das Leder hat.

In Sachen Aufstellung hat Foda nicht alles über den Haufen geworfen beim Meister. Es wird vorerst weiter im 3-5-2-System agiert. «Aber wir haben in der Vorbereitung versucht, die Dinge weiterzuentwickeln. Eine gewisse Flexibilität im Spiel ist wichtig», so Foda.

Dzemailis Traum von der Champions League

Auch wenn das Kader einige gewichtige Veränderungen erfahren hat und zudem der Abgang von Wilfried Gnonto im Raum steht, bleiben die Ambitionen der Zürcher hoch. In der Meisterschaft will man im Titelrennen wieder dabei sein, zudem lockt das internationale Geschäft.

Zwar ist der Weg in die Champions League lang, der FCZ muss drei Runden überstehen. Doch für Dzemaili ist der Europacup ein grosses Ziel: «Der FC Zürich muss wieder international spielen. Der Meistertitel hat eine sehr grosse Bedeutung. Aber wenn wir europäisch spielen können, hätte er eine noch grössere Bedeutung.» Ob es für die «Königsklasse» reicht, weiss der Routinier noch nicht. Doch die CL ist das Ziel.

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Marchesano: «Sind das Team, das es zu schlagen gilt»
Aus Sport-Clip vom 23.06.2022.
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SRF zwei, Sportflash, 22.6.22, 20:00 Uhr;

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    VOR der Saison ist logischerweise jeder Club "ambitioniert unterwegs". Fragt sich bloss wie lange - und welche ihre "Ambitionen" wann begraben müssen....;-))
  • Kommentar von Wolfgang Bortsch  (a2b3c4d5)
    "Kriegserklärungen" von
    Gangstern werden ohne Kommentar zur Kenntnis genommen !
    1. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      ?
  • Kommentar von Beat Blaser  (B2)
    Auch ich als YB Anhänger freue mich auf den Start der Saison. Ein letztes Jahr, wo es Spass macht die Meisterschaft von Anfang an spannend zu finden. Warum lässt man nicht die Fans entscheiden, wie der Modus danach aussehen soll. Playoff ist der absolute Supergau. Warum muss uns der Fussballverband so einen Mist aufzwingen. Schaut mal über die Grenzen hinaus. Auch für die Meisterschaft der Frauen finde ich es nicht gut.
    1. Antwort von Jo Egli  (Jolly)
      Ganz Ihrer Meinung. Das beste wird es wohl sein , die Playoffs zu boykottieren und sich nicht im Stadion blicken lassen. Glaube dem SFV würde dies nicht gefallen und wir hätten eine Saison später, den alten Modus wieder zurück. Auf eine gute Saison !
    2. Antwort von Simon Hess  (Simi88)
      Was hat das mit diesem Beitrag zu tun ? Geht zwar über Ihren wohl nicht geliebten FCZ trotzdem etwas fragwürdig.
    3. Antwort von Dorothee Meili  (DoX.98)
      Beat Bläser: die "Fans" also Ihr "Wir" haben sich zu wenig bei Ihren Clubverantwortlichen mit guten Argumenten durchgesetzt. Es wurde ja nicht von einer anonymen Grösse abgestimmt, sondern von einer überraschend grossen Mehrheit von Clubverantwortlichen gutgeheissen. Ich meinerseits weiss nur, dass sich die Canepas weiss wie dagegen gewehrt haben. GC-Verantwortliche (wer auch immer das damals war) waren dafür. Wie war das denn mit YB??
    4. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      @ Meili - YB hat sich vehement dagegen ausgesprochen. Mehrmals UND öffentlich....;-))