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Super League Uli Forte: «Eine Wiedergutmachung ist jetzt das Mindeste»

FCZ-Trainer Uli Forte ist wie die gesamte Mannschaft nach der Schmach niedergeschlagen. Er setzt nun aber auf den Cup. Auch frühere FCZ-Weggefährten wie Admir Mehmedi und Lucien Favre erschüttert der Abstieg.

Legende: Video Im Tal der Tränen: Der FCZ steigt ab abspielen. Laufzeit 01:48 Minuten.
Aus Tagesschau Nacht vom 25.05.2016.

Nach dem Debakel bleibt FCZ-Präsident Ancillo Canepa vorerst einmal still. Er will erst am Freitag an einer geplanten Medienkonferenz über die verpatzte Meisterschaft reden. Stattdessen schickte der Verantwortliche nach dem Fall in die Challenge League Trainer Uli Forte vor.

Beim 42-jährigen Feuerwehrmann war der Frust riesig, «dass ich das Ruder nicht mehr herumreissen konnte. Die Zeit war wohl doch zu knapp bemessen.» Forte spricht aber auch von der Chance für einen Neubeginn.

Zudem spricht Forte

Zu Wort meldeten sich auch Protagonisten mit einer FCZ-Vergangenheit, denen der Stadtklub noch immer nahe steht:

Mich erschüttert der Abstieg. Es hätte niemals soweit kommen dürfen. Der FCZ in der Challenge League? Unfassbar und tragisch. Hätte mir einer vor fünf Jahren ein solches Szenario vorausgesagt, er wäre von mir für verrückt erklärt worden.
Autor: Admir Mehmedi2007 bis 2011 beim FCZ, heute Leverkusen
Dass der FCZ abgestiegen ist, kann ich kaum glauben. Ich bin zwar weit weg in Frankreich, aber diese Nachricht trifft mich hart. Es ist schwierig, die richtigen Worte zu finden. Der FCZ in der Challenge League, das ist einfach nur extrem traurig.
Autor: Lucien Favre2-facher FCZ-Meistertrainer bis 2007, neu bei Nizza

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 25.05.2016 20:00 Uhr

13 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Meier, Dietlikon
    Leider hat es die Polzei wieder mal geschafft wahrscheinlich keinen von den Idioten zu verhaften.Bitte endlich ein Gesetz machem dass es erlaubt die Verhafteten bis zu drei Tagen einzusperren dass sie auch nicht zur Arbeit gehen können.
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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Manchmal frage ich mich, warum Uli Forte es sich antut, ein Fussballtrainer zu sein und sich dem medialen Pöbel auszusetzen, der oft noch viel schlimmer ist als die radikalsten Fans, weil diese noch viel mehr "anheizen" als die Randalierer, die nur auf den Strassen "mächtig" sind. Soviel wir wissen, hat er Jura studiert und könnte locker als Rechtsanwalt arbeiten, und mit seinem bekannten Namen könnte er viel mehr Aufträge an Land ziehen als die meisten anderen.
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    1. Antwort von p.keller, kirchberg
      Sehr gute Bezahlung für relativ einfache Arbeit. Und wenn es nicht klappt - so wechselt man einmal mehr den Club.
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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Kopf hoch !! Der Abstieg von 1988 war schlimmer: Als "Krönung" wurde der Schlüsselspieler Thomas Bickel ausgerechnet von GC geholt, die ersten Finanzprobleme begannen, und auch nach dem Aufstieg von 1990 wurden nicht nur die Medien, sondern auch die Läden von GC dominiert. So wurde fast nichts verkauft, was nach FCZ aussah, und wer sich noch mit einem FCZ-Leibchen zeigte, wurde jahrelang ausgelacht. Das dauerte bis zum Cupsieg im Jahr 2000. - P. S. 2017 ist der Verein wieder oben.
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    1. Antwort von Claudio Darms, Opfikon
      Sind Sie da so sicher? Blicken wir mal auf die Gegner: Wil und (neu) Wohlen haben potente Geldgeber; Aarau sieht die CHL eh als Zwischenstation, so wie Xamax und Servette auch. Auch Schaffhausen und Winterthur sind stark! Wirklich schwach: Chiasso und Le Mont. Ob das für den FCZ ein Spaziergang wird?
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